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Keine Chance gegen Apple und Google: Windows ist am Ende: So schonungslos rechnet ein Experte mit Microsoft ab

Paul Thurrott ist einer der international anerkanntesten Microsoft-Experten. Knapp zehn Monate nach dem Start von Windows 10 findet er harsche Worte: Er sieht das Ende der Windows-Ära gekommen.

Windows 10 überholt Windows 8

Windows wird in Zukunft nicht mehr so bedeutend sein wie in den vergangenen 30 Jahren, glaubt der Microsoft-Experte Paul Thurrott

Ob Smartphone, Spielkonsole oder PC: Mit dem Betriebssystem 10 wollte Microsoft wieder auf allen Plattformen mitmischen. Seit dem Start vor zehn Monaten wurde die Software, die es bis 29. Juli noch als kostenloses Upgrade gibt, auf mehr als 300 Millionen Geräten aktiviert. Es ist eine beeindruckende Zahl, doch sie ist weit entfernt von der angepeilten Milliarde in den ersten drei Jahren. Vor allem auf Smartphones gelang Microsoft bislang nicht der dringend benötigte Durchbruch. Und das könnte sich langfristig rächen, glaubt der renommierte Windows-Experte Paul Thurrott.

Microsofts Problem sind Apps

In einem Beitrag auf seinem Blog schreibt Thurrott, dass er ein baldiges Ende der Windows-Ära erwartet. Das klingt zunächst überraschend, denn Windows hat auf dem PC-Markt immer noch einen Marktanteil von 90 Prozent. Apples Mac OS X läuft dagegen auf nur jedem zehnten Rechner, Googles Chromebooks haben keinen nennenswerten Anteil.

Doch Google und Apple haben "die Geheimwaffe, die Google fehlt: unglaublich beliebte Mobilplattformen." Und genau hier werde der Kampf in der Zukunft entschieden, glaubt Thurrott. "Man muss festhalten, dass Microsoft mit Windows 10 seine Präsenz im PC-Markt zwar ausbauen konnte, im Mobile-Bereich ist das aber (noch) nicht der Fall. Das Problem sind, natürlich, die Apps."

Zudem haben Apple und Google im Produktivbereich in den vergangenen Jahren stark aufgeholt. Apple hat mit dem iPad Pro (hier unser Test) ein enorm leistungsfähiges Tablet auf den Markt gebracht, zuletzt verkündete der iPhone-Hersteller eine Kooperation mit dem deutschen Business-Software-Hersteller SAP. Auch Google zielt mit dem Pixel C (lesen Sie den Test hier) auf Unternehmenskunden, Chromebooks sind in US-Bildungseinrichtungen sehr populär.

Ironischerweise half Microsoft beiden Unternehmen, im Business-Sektor Fuß zu fassen, indem die beliebte Office-Suite auf iOS und Android portiert wurde. Zwar verdient Microsoft damit gutes Geld, doch mit jedem Download wird Windows als Plattform ein Stück bedeutungsloser.

"Ein potenzieller Moment der Auslöschung"

Bislang kommt noch zugute, dass weder Apples noch Googles Betriebssysteme wirklich gut auf die Bedürfnisse in Büros angepasst sind. Doch das dürfte nur eine Frage der Zeit sein: "Es ist viel einfacher, mobile Plattform so zu optimieren, dass sie den PC ersetzen, als den PC soweit zu verschlanken, dass er auch mobilen Ansprüchen genügt", schreibt Thurrott. "Das ist ein potenzieller Moment der Auslöschung. Android und iOS nehmen die Rolle des Asteroiden ein, der auf die Erde zurast und die Windows-Dinosaurier auslöschen könnte."

Das Problem werde sich noch verschärfen, wenn jene Generation, die mit Smartphones und Tablets aufgewachsen ist, berufstätig wird. "Für sie ist Microsoft so relevant wie Sears, AOL oder IBM", schreibt Thurrott. Für den einst wertvollsten Konzern der Welt eine Horrorvorstellung. Thurrotts Fazit: "Die Zukunft des Personal Computings, wie wir es kennen, wird meiner Meinung nach nicht länger von Microsoft geprägt." Stattdessen sollte sich der Konzern darauf konzentrieren, gute Software und Cloud-Lösungen  anzubieten, die überall auf jeder Plattform genutzt werden.

cf
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.