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Vor der Wahl Fake News: So erkennen Sie Falschmeldungen und Manipulationen

Fake News! Nicht nur zur Wahlzeit verbreiten sich gefälschte Nachrichten und Bilder im Netz rasend schnell. Doch wollen Sie falschen Informationen und Manipulation aufsitzen? Eben! Der Kampf gegen Fake News braucht: kritische User! So kommen Sie Fälschungen auf die Spur:
 
1. Absender
Wer hat die Nachricht ursprünglich gepostet? Und warum? Vor allem neuere Facebook- oder Twitterprofile mit wenigen Nutzern und Followern sollten skeptisch machen. Auch bei Verfassern mit durchweg einschlägigen Posts ist Vorsicht angebracht. Und vermeintlich journalistische Seiten, von denen man noch nie etwas gehört hat, sollte man ebenso prüfen. Checken Sie: Wer ist der Absender?
 
2. Bildcheck
Fotos und Videos zeigen nicht immer die Ereignisse, denen sie zugeordnet sind. Vorsicht – gerade bei vermeintlich unglaublichen Bildern. Der einfachste Weg: Die Rückwärtssuche von Bildern – etwa via Google. Für Youtubevideos empfiehlt sich auch der DataViewer von Amnesty International, er zeigt etwa das konkrete Uploaddatum an – und liefert Screenshots für die Rückwärtssuche. Ebenfalls wichtig: gesunder Menschenverstand. Achten Sie auf Merkmale im Video, die verraten können, ob der angegebene Ort oder die Zeit stimmen können. Dafür eignen sich vor allem Schilder oder prägnante Details.
 
3. URL
Wer Links in Facebook postet, kann je nach Intention einiges verändern. Deshalb sollten Sie sich Artikel vor dem Teilen immer im Original anschauen. Dabei fällt auch auf, wenn eine ganze Seite gefälscht ist: Unterscheidet sich die URL vom Original – etwa durch eine andere Domainendung? Eine seriöse Seite hat in Deutschland zudem immer ein Impressum. Auch hier gilt: Das Thema lieber einmal in die Suchmaschine eingeben. Gibt es nur eine einzige Quelle, oder wird immer die gleiche Quelle zitiert, ist Vorsicht geboten. Und was kann ich tun, wenn ich Fake News entdecke? Ganz einfach: Aufklären und gegebenenfalls melden.Machen Sie Verbreiter auf den fehlerhaften Inhalt aufmerksam. Erklären Sie sachlich, was an der Meldung nicht stimmen kann und warum. Glauben Sie, dass der Urheber die Meldung mit unlauterer Absicht verbreitet, können Sie ihn auch bei der jeweiligen Plattform melden. Ebenfalls hilfreich sind Seiten wie mimikama.at, die Falschmeldungen und Spam im Netz sammeln und dokumentieren.
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Nicht nur zur Wahlzeit verbreiten sich gefälschte Nachrichten und Bilder im Netz rasend schnell. Der Kampf gegen Fake News braucht: kritische User! So kommen Sie Fälschungen auf die Spur.

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