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Videospiel "The Witcher 3": Erst Drachen schnetzeln, dann Hexen schnackseln

Fantasy, Intrigen und Sex: Das Videospiel "The Witcher 3" ist das "Game of Thrones" der Gaming-Branche. Nie wurde an der Konsole schöner gemetzelt.

Von Christoph Fröhlich

Die "Witcher"-Rollenspiele gehören mit ihrer düsteren Atmosphäre, den erwachsenen Geschichten voller Sex, Gewalt und Verrat und moralisch schwierigen Entscheidungen zu den Highlights des Genres. Der dritte Teil, der nun für Playstation 4, Xbox One und PC erschienen ist, bringt die Geschichte um den Hexer Geralt von Riva zu Ende. Wir haben das neue Fantasy-Epos angespielt und nennen fünf Gründe, warum "The Witcher 3: Wild Hunt" ein Meilenstein des Rollenspiel-Genres ist.

Eine Welt zum Verlieben

Selten war eine Spielwelt so riesig und eindrucksvoll wie bei "The Witcher 3". Es macht einfach Spaß, mit dem Pferd durch faulige Sümpfe zu reiten, verschlafene Fischerdörfer zu erkunden oder durch ein satt-gelbes Kornfeld zu rennen. Die Grafik ist schick, die Atmosphäre stimmig: Tagsüber spielen Kinder auf den Straßen, nachts ziehen Trunkenbolde und Dirnen durch die Gassen. Wirklich überall gibt es etwas zu entdecken. Und wenn man schließlich nach vielen Kämpfen in den bonbonfarbenen Sonnenuntergang reitet, geht einem bei so viel Kitsch das Herz auf. So eine Welt hat man seit "Skyrim" nicht mehr gesehen.

Spannende Geschichte

Während bei einigen Videospielen die Story auf eine Serviette passt, ist "The Witcher 3" ein Roman zum Selberspielen. Allein der Prolog hält Sie ein paar Stunden bei Stange. Und dann geht es erst richtig los: Der Hexenmeister Geralt sucht seine alte Liebe, die Zauberin Yennefer, und seine Adoptivtochter Ciri - und trifft dabei die sogenannte "Wilde Jagd", eine brandschatzende Geisterarmee. Die Figuren sind tiefgründig gezeichnet und echte Persönlichkeiten - nicht nur Abziehbilder von Fantasy-Klischees. Insgesamt beschäftigt einen "The Witcher" je nach Spielweise zwischen 45 bis 100 Stunden. Und weil viele Entscheidungen, die man im Laufe des Spiels fällt, ernsthafte Konsequenzen haben, gibt es auch noch verschiedene Enden. Der Wiederspielfaktor ist also hoch.

Bock auf Quatschen?

Klar kann man durch "The Witcher 3" rennen, ohne vom Hauptpfad abzukommen - doch warum sollte man das tun? Das Spiel lebt von seiner dichten Atmosphäre und den mitunter kuriosen Dialogen. Und die sind bis auf wenige Ausnahmen erstklassig geschrieben und professionell vertont - sogar auf Deutsch. Fast immer kann man in einem Wirtshaus oder mit einem Händler plaudern und so mehr über die Welt und die Hintergrundgeschichte erfahren. Damit beweisen die Entwickler von CD Projekt jede Menge Liebe zum Detail, die sich viele andere Studios heutzutage sparen.

Schöner metzeln

Ausgestattet mit Stahlschwert (gegen Menschen) und Silberklinge (effektiv gegen Monster) zieht man in die Schlacht. Das Kampfsystem ist eingängig und komplex, sodass keine Langeweile aufkommt, man aber auch nicht überfordert wird. Dank Schnellzugriff kann man verschiedene magische Attacken nutzen - etwa eine Druckwelle, die den Feind beiseite schubst. Die meisten Gegner, die in der Fantasywelt ihr Unwesen treiben, stellen keine ernsthafte Bedrohung dar: Nach wenigen Hieben liegen sie am Boden. Zwar steigert sich der Schwierigkeitsgrad im Laufe des Spiels, die Hexer-Fähigkeiten werden aber ebenfalls mächtiger. Beeindruckend sind die Bosskämpfe: Wie in großen Online-Rollenspielen üblich (etwa "World of Warcraft") muss man seine Kampf-Taktik bei den Super-Monstern mehrfach anpassen.

Keine Tabus

Die "Witcher"-Reihe ist nicht nur für ihre Brutalität bekannt - in der Introsequenz vom dritten Teil bohrt sich eine Krähe ihren blutigen Weg durch das Gesicht ihres Feindes -, sondern auch für nackte Tatsachen. Deshalb dürfte es Kenner der Reihe nicht überraschen, dass sich Geralt auch im dritten Teil mit bildhübschen Damen vergnügt, die es problemlos aufs Playboy-Cover schaffen würden. Jedes der vielen Techtelmechtel wird ziemlich explizit gezeigt, ohne jedoch ins Geschmacklose abzudriften.

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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.