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Zehn Jahre Microsoft-Konsole: Eine kurze Xbox-Geschichte

Vor zehn Jahren ging Microsoft ein großes Risiko ein - und stürzte sich mit der Xbox in den Markt der Videospielkonsolen. Mit Erfolg: Seitdem ist der Redmonder Riese auch in dieser Branche ein Big Player.

Damals, im Jahr 2001, war die Gaming-Welt noch eine andere. Der Heimkonsolen-Markt wurde von der mächtigen PlayStation 2 beherrscht, Nintendo startete mit dem GameCube und die Dreamcast-Konsole war das Zugpferd für Sega. Aber der November 2001 ist als der Monat in die Annalen der Gaming-Geschichte eingegangen, der die Konsolenwelt für immer verändert hat. Am 15. November 2001 brachte Microsoft seine Xbox heraus.

Beim Launch glaubten wenige an den Erfolg der Konsole. Der Software-Gigant hatte zwar Erfahrung mit Spielen im PC-Bereich, aber abgesehen von beeindruckender Hardware sahen viele die Konkurrenz in Form der PlayStation als zu stark an.

Aber Microsoft hatte einige Asse im Ärmel und war in der Lage, eine Idee, die aus dem Jahr 1999 stammte, in eines seiner besten Produkte zu verwandeln. Am Anfang stand der Erwerb der US-amerikanischen Spieleentwicklerfirma Bungie, die mit "Halo: Combat Evolved" einen exklusiven Launchtitel für die Xbox fertig stellten. "Halo" wurde zu einem Synonym für die Xbox.

Onlinegaming für Konsolen

Ein Jahr später ging Xbox Live an den Start. Ein Online-Spieledienst, der die Vorteile des Online-PC-Gamings, das immer beliebter wurde, auf die US-Konsole brachte.

Natürlich hatte Microsoft nicht nur die finanzielle Durchschlagskraft, sondern auch die nötigen Verbindungen zu Hardware-Herstellern und Entwicklern, die für den Erfolg der Konsole benötigt wurden. Dennoch barg das Xbox-Projekt für Microsoft ein großes Risiko.

Aber Microsofts Konsole schnitt keineswegs schlecht ab. Der Konzern überzeugte die Kunden mit ausgeklügelten Features wie einer eingebauten Festplatte, der Möglichkeit CDs zu kopieren, um seinen eigenen Soundtrack zum Spielen zusammenstellen zu können, und einer Unterstützung für Dolby Audio. Bis die Konsole im März 2002 nach Europa kam, hatte sie sich innerhalb von Microsoft bereits zum Schlüsselprodukt entwickelt.

Natürlich gab es auch unvermeidliche Rückschläge. Der Original-Controller wurde für seine enorme Größe kritisiert und durch eine schlankere Version ersetzt. Doch Microsoft hatte Sony und der Welt gezeigt, dass die Position der PlayStation nicht unanfechtbar ist.

Nur vier Jahre nach der Markteinführung der Xbox kam der Nachfolger, die Xbox 360, in die Läden und schlug Sonys PS3 um ein ganzes Jahr. Microsoft hatte seine Lektion gelernt und abgesehen vom großen, technologischen Fortschritt, wurde der Fokus der Xbox 360 auf Xbox Live gelegt.

Die Xbox 360 wurde sofort zu einem Verkaufshit, und Microsoft konnte besonders in Europa Erfolge mit seiner Konsole erzielen.

Sonys PlayStation 3 war zwar auf dem Weg, aber deren Erscheinen verzögerte sich aufgrund der Integration von Sonys Blu-ray-Format. Microsoft umging das Problem und entschied sich beim DVD-Format zu bleiben.

Xbox 360 mit Hardwareproblemen

Die Xbox 360 so zeitig auf den Markt zu bringen, war ein kalkuliertes Risiko, das Microsoft gewillt war, auf sich zu nehmen. Gerade am Anfang gab es einige Probleme mit der Hardware. Die mittlerweile als "Red Ring of Death" (Roter Ring des Todes) bekannte Leuchtdiode an der Vorderseite, leuchtet grün beim einwandfreien Funktionieren der Konsole, aber rot, wenn ein allgemeiner Hardwarefehler der Konsole vorliegt. Dies kam so häufig vor, dass Microsoft Änderungen an der Xbox 360 vornehmen musste und die Garantiezeit auf drei Jahre erhöhte. Bis dahin hatten defekte Konsolen den Konzern rund eine Milliarde Dollar gekostet.

Aber das war für Microsoft noch nicht das Ende der Fahnenstange. Die Markteinführung von Kinect, einer Hardware mittels der durch Bewegung und Stimme ein Spiel gesteuert wird, brachte eine völlig neue Komponente in das Konsolen-Gaming sowie das Versprechen, dass die Xbox 360 nicht sobald abgelöst werden wird.

In der Tat ist eine Xbox 720 das wohl bestgehütete und meistdiskutierte Geheimnis in der Spielewelt. Microsoft deutet 2015 als Starttermin für die nächste Konsolengeneration an, während viele Experten behaupten, es könnte bereits nächstes Jahr soweit sein.

Eines ist sicher: Xbox wird nicht so schnell verschwinden und 2021 wird dann der 20. Geburtstag gefeiert.

TechRadar / Tech Radar
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.