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Neue Technik: "Avatar" machte 3D groß - mit Teil zwei startet die nächste Kino-Revolution

Der Film "Avatar" verhalf der 3D-Technik zum weltweiten Durchbruch. Mit dem zweiten Teil will James Cameron nun die nächste Kino-Revolution anstoßen. Bis es soweit ist, müssen sich Fans aber noch gedulden.

Der erste "Avatar"-Film spielte mehr als zwei Milliarden US-Dollar ein

Der erste "Avatar"-Film spielte mehr als zwei Milliarden US-Dollar ein

Als "Avatar - Aufbruch nach Pandora" im Dezember 2009 in die Kinos kam, klingelten die Kassen: Weltweit spielte der Science-Fiction-Film knapp 2,8 Milliarden US-Dollar ein - weit mehr als "Titanic". Das Rekordeinspielergebnis dürfte nicht nur an der hohen Qualität des Films gelegen haben, sondern vor allem an der 3D-Technik, für die Kinobesucher mehrere Euro Aufschlag pro Ticket zahlen mussten. "Avatar" war zwar nicht der erste 3D-Film, brachte der Technik aber den großen Durchbruch auf der Leinwand.

3D-Filme ohne Brille

Mit dem nächsten Teil, dessen Kinostart für Ende 2020 geplant ist, plant Regisseur James Cameron nun die nächste Film-Revolution: "Avatar 2" könnte der erste 3D-Kinofilm sein, den man ohne eine entsprechende 3D-Brille schauen kann. Das berichten übereinstimmend "Inquisitr" und "Stereoscopy News".

Möglich wird das durch eine spezielle Technik: Eine Streifenmaske vor der Kinoleinwand sorgt dafür, dass die Augen der Zuschauer verschiedene Bilder zu sehen bekommen. Das Problem: Das Verfahren schluckt extrem viel Licht, außerdem verringert sich die Auflösung. Das kennt man bereits von aktuellen 3D-Filmen und ist neben den nervigen Brillen einer der Gründe, warum sich dreidimensionale Filme außerhalb des Kinosaals nicht durchsetzen konnten. Viele Fernseherhersteller haben der Technik mittlerweile den Rücken zugekehrt.

Hohe Kosten für Kinobetreiber

Der Projektorhersteller Christie, mit dem James Cameron zusammenarbeitet, will die Probleme gelöst haben: Neue Laserprojektoren seien deutlich heller, extrem hoch aufgelöstes Ausgangsmaterial soll genügend Details darstellen. Den Kinobetreibern stehen damit aber erneut hohe Investitionskosten bevor,. Alleine der Projektor könnte eine sechsstellige Summe kosten. Auch die Leinwände müssen erneut angepasst werden. Vermutlich wird deshalb nicht jedes Kino "Avatar 2" mit der neuen 3D-Technik zeigen.

Mit "Avatar 2" wird die Kinoreihe nach elf Jahren Pause fortgesetzt, im Abstand von jeweils einem Jahr sollen schließlich noch "Avatar 3", "Avatar 4" und "Avatar 5" folgen. 

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