HOME

Kodak konzentriert sich auf Drucker: Kodak produziert keine Kameras mehr

Kodak hat angekündigt, dass es ab der ersten Jahreshälfte 2012 keine Digitalkameras, Videokameras und digitale Bilderrahmen mehr herstellen wird, um Kosten zu sparen.

Kodak hat angekündigt, dass es ab der ersten Jahreshälfte 2012 keine Digitalkameras, Videokameras und digitale Bilderrahmen mehr herstellen wird, um Kosten zu sparen.

Kodak hatte vergangenen Monat Insolvenz in den USA angemeldet. Nun sollen Lizenzverträge sowie das Druckergeschäft das Überleben sichern. Kodak wird weiterhin Drucker produzieren und Fotoentwicklungsdienste anbieten.

Kodak gilt als Erfinder der digitalen Kamera, umso trauriger ist die Tatsache, dass die Firma diesen Geschäftsbereich aufgeben muss.

2011 verkaufte Kodak bereits den Geschäftszweig, der Sensoren für Digitalkameras herstellt. Zuvor hatte Kodak beispielsweise Sensoren für Leica produziert. Der Verkauf von zahlreichen Patenten sowie das Verklagen von Firmen, die das Urheberrecht einiger Kodakpatente verletzten, sollte wieder Geld in die Kassen spülen.

Kodak glaubt, mit der Entscheidung bis zu 100 Millionen Dollar einsparen zu können.

Kodak via Twitter: "Heute möchten wir den Ausstieg aus dem Bereich der digitalen Kameras und Videokameras sowie digitalen Bilderrahmen für 2012 ankündigen. Kodak wird auch weiterhin alle eingestellten Produkte unterstützen und alle Garantieansprüche erfüllen. Wir werden uns nun auf Tintenstrahldrucker sowie die Entwicklung von Fotos, online und im Geschäft, konzentrieren."

Laut der Kodak-Webseite werden die erst kürzlich auf der CES angekündigten Kameras aufgrund der Entscheidung nicht auf den Markt kommen. Kodak wird außerdem das existierende Inventar verkaufen.

TechRadar / Tech Radar