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Samsungs neue Galaxy-Geräte: Rechner, Rechner an der Hand

Samsung geht unter die Uhrmacher: Auf der IFA wurde die Galaxy Gear präsentiert. Damit kommt Samsung Apples iWatch zuvor. Zudem wurden ein neues Top-Smartphone und ein hochauflösendes Tablet gezeigt.

Von Christoph Fröhlich

Samsung und Apple sind die zwei größten Smartphone-Hersteller der Welt. Lange blieb es vergleichsweise still. Nun, zum Start der IFA in Berlin, hat das Wettrüsten der beiden High-Tech-Giganten wieder begonnen. Noch vor dem eigentlichen Start der Messe und knapp eine Woche vor dem iPhone-Event am 10. September hat Samsung die Krallen ausgefahren und drei neue Geräte vorgestellt: das Galaxy Note 3, das Tablet Galaxy Note 10.1 und erstmals eine Smartwatch, die Galaxy Gear. stern.de sagt, was die Geräte können.

Galaxy Note 3:

Das zumindest wirtschaftlich wichtigste Gerät ist das Galaxy Note 3. Als Samsung das erste Note im Herbst 2011 vorstellte, wurden die Südkoreaner noch belächelt. Ein Telefon mit so einem großen Bildschirm - damals 5,3 Zoll - und einem Stift, wer braucht so etwas schon, tönte es in vielen Foren. Doch mit dem "Phablet", einer Wortneuschöpfung aus Phone und Tablet, lag Samsung goldrichtig: Die erste Generation verkaufte sich weit über den Erwartungen, die zweite Generation wurde mehr als zehn Millionen Mal an den Mann gebracht. Nun hat Samsung zur IFA das Galaxy Note 3 vorgestellt: Das Handy ist mehr als einen Millimeter dünner als der Vorgänger und hat ein noch größeres Display. Der Touchscreen ist von 5,5 Zoll auf 5,7 Zoll gewachsen und hat wie das Galaxy S4 eine Full-HD-Auflösung.

Der Vierkernprozessor taktet mit bis zu 2,3 Gigahertz, ihm zur Seite stehen drei Gigabyte Arbeitsspeicher. Ersten Berichten zufolge soll das Riesenhandy in puncto Leistung selbst das Galaxy S4 überflügeln. Die Rechenpower ist auch bitter nötig: Eine der zentralen Funktionen des Galaxy Note 3 ist das Multitasking, das parallele Aufrufen mehrerer Apps. So kann etwa ein Chatprogramm mehrfach gestartet werden, um mit unterschiedlichen Personen gleichzeitig zu schreiben. Drückt der Nutzer zweimal die Zurück-Taste, öffnet sich am linken Bildschirmrand eine Leiste mit populären Apps. Wählt der Nutzer eine der Anwendungen aus, teilt sich der Bildschirm: Auf einer Hälfte bleibt die bislang geöffnete App sichtbar, auf der anderen Hälfte erscheint das ausgewählte Programm.

Als Betriebssystem läuft die derzeit aktuelle Version Android 4.3 Jelly Bean. Auch der Akku wurde aufgestockt: Verbaut ist eine 3200 Milliamperestunden starke Batterie. LTE zum ultraschnellen mobilen Surfen wird ebenso unterstützt. Auf der Gehäuserückseite ist eine 13-Megapixel-Kamera verbaut, die zudem ultrahochauflösende 4K-Filme aufnehmen kann. Der Akkudeckel auf der Rückseite wirkt wie eine Art Kunstleder. Fraglich ist aber, wie sich das Material nach jahrelanger Nutzung anfühlt.

Der dezent im Gehäuse versteckte Stift, S Pen genannt, wurde ebenfalls runderneuert. Zieht man ihn aus dem Gehäuse, erscheint ein kreisrundes Auswahlmenü namens "Air Command". Dort können verschiedene Funktionen ausgewählt werden, etwa das "Action Memo", mit dem aus der Anwendung heraus Notizen erstellt werden können oder das "Scrapbook", mit dem Teile des Bildschirms eingekreist und anschließend als Schnappschuss abgespeichert werden können.

Galaxy Gear:

Seit Monaten rätseln Techblogs auf der ganzen Welt über Samsungs Smartwatch, nun wurde die High-Tech-Uhr offiziell vorgestellt - und sorgt für geteilte Meinungen. Das Gadget hat einen 1,63 Zoll großen Super-AMOLED-Bildschirm mit einer Auflösung von 320 x 320 Bildpunkten. Im Inneren stecken ein 800 Megahertz-Prozessor und ein nicht wechselbarer 315-Milliamperestunden-Akku, der etwa einen Tag durchhalten soll. Durch den recht lahmen Prozessor kommt es beim Starten von Apps teils zu sekundenlangen Ladezeiten. Der Rahmen um das Display besteht aus Metall ("stainless steel"), das restliche Gehäuse und das Armband bestehen aus Kunststoff.

Auf dem Display können E-Mails, SMS und eingehende Anrufe abgelesen werden. Telefonieren kann man mit der Galaxy Gear auch, allerdings dürfte es ungewöhnlich aussehen, sich wie Knight Rider die Uhr ans Ohr zu halten und ins Handgelenk zu sprechen. Mit der Spracherkennungs-App "S Voice" soll man wie bei Siri oder Google Now Sprachbefehle geben können.

Verbunden wird die Galaxy Gear via Bluetooth 4.0 mit dem Smartphone, allerdings funktioniert die Gear zum Marktstart nur mit zwei Geräten: dem Galaxy Note 3 und dem Tablet Galaxy Note 10.1. Der Grund: Benötigt wird das Betriebssystem Android 4.3. Sobald das Galaxy S4 auf die neueste Version aktualisiert wird, könnten deutlich mehr User die Uhr nutzen.

Im Armband ist eine Kamera eingebaut, die Videos von zehn Sekunden Länge aufnehmen kann. Bis zum Start Ende September soll die Uhr rund 70 Apps unterstützen, darunter Evernote, Ebay und Runkeeper. Voraussichtlich lassen sich auf der Uhr nur zehn Apps installieren.

Das Gerät erscheint am 25. September in sechs verschiedenen Farben.

Galaxy Note 10.1:

Im Windschatten des Smartphones und der Smartwatch präsentierte Samsung in Berlin ein neues Tablet, das Galaxy Note 10.1 (2014 Edition). Der größte Unterschied zum Vorgänger ist das neue, hochauflösende Display. Es schafft eine Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln und stellt knackige Farben dar. Mit an Bord ist eine Acht-Megapixel-Kamera. Zudem bietet der S Pen ähnliche Funktionen wie beim Galaxy Note 3. Als Betriebssystem kommt auch hier Android 4.3 zum Einsatz.

Das Galaxy Note 10.1 wiegt in der Wifi-Edition 535 Gramm und ist 7,9 Millimeter dünn. In der LTE-Version ist ein 2,3 Gigahertz schneller Vierkernprozessor verbaut, in der 3G-Version steckt ein 1,9 Gigahertz-Achtkernchip, beiden stehen drei Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite. Der Akku hat eine Kapazität von 8220 Milliamperestunden.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.