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Stiftung Warentest: Diese Digitalkameras sind gut im Bild

Wer die volle Kontrolle über seine Fotos haben möchte, kommt um Digitalkameras mit Wechselobjektiven nicht herum. Stiftung Warentest hat 25 Spiegelreflex- und Systemkameras getestet. Gute Bildqualität ist nicht nur eine Frage des Preises.

Spiegelreflexkameras sind schon längst nicht mehr nur den Profis vorenthalten. Und viele ambitionierte Amateurfotografen sind mit den Leistungen einer digitalen Kompaktkamera nicht mehr zufrieden. Im Feld zwischen High-End-Profiequipment und Allzweck-Kameras ohne Einstellungsmöglichkeiten tummeln sich verschiedene Systeme, die mit Wechselobjektiven und vielfältigem Zubehör gute Bilder in jeder Lage und für jeden Geschmack versprechen.

Stiftung Warentest hat in der Juni-Ausgabe von "Test" 25 Kameras mit wechselbarem Objektiv getestet. Der Großteil des Testfeldes besteht aus Modellen mit klassischer Spiegelreflex-Bauweise sowie aus Kameras des Micro-Four-Thirds-Systems, das ohne Spiegel auskommt. Aus der Reihe fallen zwei Kameras von Ricoh: Hier werden Objektiv und Bildsensor in einem Modul zusammengefügt und immer als Einheit ausgetauscht. Die Tester waren von der Leistung den beiden Modelle der

Ricoh GXR

-Reihe am wenigsten angetan. Sie kamen ans Ende der Bewertungstabelle, allerdings immer noch mit der Note "befriedigend".

Hohes Niveau

Insgesamt ist das Niveau der getesteten Kameras erfreulich, 23 der 25 Modelle bekamen die Note "gut". Bei den Spiegelreflexkameras zeigten die Canon EOS 550D und die Canon EOS 7D die beste Bildqualität. Bei beiden wurde dasselbe Superzoom-Objektiv EF-S 18-135 IS von Canon verwendet. Unter den Systemkameras ohne Spiegel hoben die Tester zwei Kameras von Panasonic hervor: die Lumix DMC-GF1-K mit dem Objektiv G Vario 14-45 mm und die Lumix DMC-GH1-K mit dem speziell für Videoaufnahmen optimierten Superzoom G Vario HD 14-140 mm.

Unterschiede in den Bauweisen

Die unterschiedlichen Bauweisen haben Vor- und Nachteile. Spiegelreflex-Technik benötigt einen gewissen Platz im Kameragehäuse, beim Hochklappen des Spiegels kann es zu leichten Erschütterungen und damit Verwacklern kommen. Dafür ist die Technik bewährt und schnell, die Bildqualität ist sehr gut. Einsteigerkameras sind inzwischen recht günstig.

Micro-Four-Thirds-Kameras können aufgrund des fehlenden Spiegels kompakter gebaut werden, die Gehäuse sind relativ klein und leicht. Die meisten Modelle dieser Bauart benötigen allerdings neue Objektive. Sowohl Gehäuse als auch Objektive sind zurzeit noch relativ teuer.

Die Tester geben einige Ratschläge für die Suche nach dem richtigen Modell:

  • Der Bildsensor sollte möglichst groß sein, was zu besserer Lichtstärke führt
  • Bei der Anzahl der Bildpunkte kommt es nicht auf hohe Werte an. Das Testfeld bewegte sich zwischen 10 und 18 Megapixeln. Jede dieser Auflösungen reicht für die meisten Verwendungszwecke aus.
  • Mit Superzoom-Objektiven ist man auf Reisen gut bedient, weil sie universell einsetzbar sind. Festbrennweiten sind für den Einsatz bei schlechtem Licht die deutlich bessere Wahl.

Das "Test"-Fazit lautet: Ohne Spiegel gibt es auch gute Bilder, doch der Fortschritt kostet Geld. Den vollständigen Digitalkamera-Test finden Sie in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift "Test", eine Datenbank mit mehr als 700 getesteten Modellen unter www.test.de/digitalkameras.

Lesen Sie dazu auch bei unserem Partner in der Schweiz, 20 Minuten Online: "Die wichtigsten Gadgets im Test"

san
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.