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Änderung im Geschäftsmodell: iTunes jetzt auch ohne Kopierschutz

Apples Online-Musikladen iTunes hat weltweit den Vertrieb von Musik ohne Kopierschutz begonnen. "iTunes Plus" heißt das Zusatzangebot, das neben dem Verzicht auf Digitales Rechtemanagement auch eine bessere Audioqualität bieten soll. Allerdings sind die "Plus"-Songs teurer.

Apple hat sein neues Angebot "iTunes Plus" am Mittwoch weitweit gestartet und bietet damit erstmals Musik ohne Kopierschutz in seinem Music Store im Internet an. iTunes Plus startet wie zuvor angekündigt mit Musikstücken aus dem Katalog von EMI. Die Songs sollen eine deutlich bessere Audioqualität bieten, die von der Originalaufnahme nicht mehr zu unterscheiden sei.

Nachrüsten möglich

"Wir gehen davon aus, bis zum Ende des Jahres mehr als die Hälfte der bisher auf iTunes verfügbaren Lieder in iTunes-Plus-Versionen anbieten zu können", sagte Apple-Chef Steve Jobs. Statt wie bisher 99 Cent sollen die Stücke für 1,29 Euro angeboten werden. Bereits gekaufte Musikstücke von EMI können für 30 Cent pro Song auf die doppelte Bitrate (von 128 Kilobit pro Sekunde (kbps), auf nun 256 kbps) aufgerüstet werden.

Anfang April hatte die britische Plattenfirma EMI als erster großer Musikkonzern angekündigt, seine Musik im Internet ohne Kopierschutz anbieten zu wollen und hatte als ersten Partner den iPod-Hersteller Apple gewählt. Herkömmlich genutzte Kopierschutzverfahren (DRM) haben neben dem Schutz vor illegalem Kopieren auch den Nebeneffekt, dass die mit ihnen verschlüsselte Musik nicht auf jedem Player abspielbar ist.

Im Februar hatte Jobs in einem offenen Brief die Musikindustrie aufgefordert, auf Kopierschutz-Verfahren zu verzichten. Umgekehrt war Apple seinerseits in die Schusslinie von europäischen Verbraucherschützern geraten. Apples hauseigenes DRM-System Fairplay verhindere, dass im iTunes Store gekaufte Musik auf anderen Playern als Apples iPod nutzbar ist, lautet die Kritik.

DPA/DPA

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