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Update für Kartendienst Warum Bielefeld für Apple jetzt eine Weltstadt ist


Bei Apples Kartendienst Apple Maps gibt es seit heute 15 neue Städte in 3D zu bestaunen. Auch eine deutsche Stadt ist vertreten - Bielefeld. 

Als Apple seinen Kartendienst Apple Maps für die Nutzer freigab, dürfte dem Konzern nicht klar gewesen sein, wie sehr ihm das um die Ohren fliegen sollte. Von völlig falscher Routenführung, über vergessene Stadtteile bis zu völlig kruden Zerrbildern in der Satellitenansicht: Apple Maps war eines der größten Desaster in Apples Firmengeschichte. Am Ende entschuldigte sich gar Apple-Chef Tim Cook - und empfahl, lieber Google Maps zu benutzen. Mittlerweile hat sich Apple Maps allerdings deutlich gebessert, etliche Städte kann man sogar in einer 3D-Ansicht überfliegen. Jetzt sind eine Reihe von neuen hinzugekommen, inklusive Bielefeld.

Die 15 Städte sind über die ganze Welt verteilt, von Basel in der Schweiz, dem japanischen Kyoto und der tschechischen Hauptstadt Prag. Und eben Bielefeld, das als zehnter deutscher Ort aus der Vogelperspektive überflogen werden darf. Neben den größten Städten wie Hamburg, Berlin, München und Köln gehört etwa auch das bei Touristen aus der ganzen Welt sehr beliebte Schloss Neuschwanstein dazu. Mannheim, Kiel und Karlsruhe kann man ebenfalls schon länger von oben betrachten. 

Der Osten bleibt bei Apple flach

Nun also auch Bielefeld. Wer möchte und ein iPhone oder iPad mit iOS 9 besitzt, kann nun ohne viel Aufwand über die nicht ganz so berühmten Sehenswürdigkeiten wie die Sparrenburg oder den Jahnplatz kreisen. Wie bei den anderen Städten auch ist alles detailreich als 3D-Modell nachgebaut worden. Die Fans der nordrhein-westfälischen Metropole werden das sicher zu schätzen wissen.

Warum sich Apple ausgerechnet für Bielefeld entschieden hat, ist allerdings nicht ganz klar. Bis auf die Auswahl der größten Städte ist bislang kein echtes Muster bei der Auswahl neuer Städte zu erkennen. Außer einem: Ostdeutschland hat Apple, sieht man mal von Berlin ab, bislang völlig ignoriert. Dabei ist etwa Dresden deutlich größer als Bielefeld. Und hat mit Semperoper und Frauenkirche zudem echte Touristenmagnete im Angebot.


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