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Motto: "Spring Loaded" Am 20. April zeigt Apple neue iPads und mehr

Die Einladung zum diesjährigen Frühjahrs-Event hat Apple wie immer mit Andeutungen vollgepackt
Die Einladung zum diesjährigen Frühjahrs-Event hat Apple wie immer mit Andeutungen vollgepackt
© Apple / PR
Nun ist es offiziell: Am Dienstag, 20. April lädt Apple zu seinem großen Frühjahrs-Event. Die Einladung lässt auf jede Menge Neuerungen hoffen.

Heute Morgen hatte sich Siri schon verplappert: Fragte man Apples Assistentin, wann das nächste Apple-Event stattfinden wird, nannte sie in einigen Fällen den 20. April. Jetzt hat Apple die Katze aus dem Sack gelassen - und offiziell die Einladungen zu dem virtuellen Event verschickt. Das Motto lässt auf jede Menge Neuerungen schließen.

Denn wie von Apple gewohnt, handelt es sich um ein cleveres Wortspiel: "Spring Loaded" heißt es auf den Einladungen. Das bedeutet in der direkten Übersetzung:  "Mit Federkraft angetrieben" und tatsächlich zeigt auch die Einladung eine stilisierte Sprungfeder, die in das Apple-Logo übergeht. Übersetzt man die Worte aber einzeln, stehen sie für etwas anderes: Spring ist der Frühling, Loaded bedeutet vollgestopft. Das Event dürfte also sowohl der sprunghafte Start in etwas Neues sein, als auch jede Menge neuer Produkte mit sich bringen.

Neue iPads gelten als gesetzt

Welche das sind, glaubt die Gerüchteküche schon seit Wochen zu wissen. Die Einladung deutet zumindest eines an: Die stilisierte Sprungfeder sieht aus, als wäre sie mit einem Apple Pencil gezeichnet - und der funktioniert bislang ausschließlich mit dem iPad. Tatsächlich erwarten Beobachter wie im letzten Frühjahr ein überarbeitetes iPad Pro sowie ein neues Modell des Einsteiger-iPads.

Vor allem das iPad Pro dürfte spannend werden. Nach der Vorstellung des iPad Air im Herbst ist der Vorsprung von Apples Edel-Tablet zur Mittelklasse drastisch geschrumpft. Das will Apple wohl nun wieder ändern. Zum einen sollen die neuen Pro-Modelle mit dem A14X-Chip nun fast so schnell werden die Macbooks mit dem selbstentwickelten M1-Prozessor. Zum anderen setzt der Konzern zum ersten Mal seit dem iPhone X auf eine völlig neue Display-Technologie: Als erstes Apple-Gerät sollen die neuen iPads Mini-LED-Bildschirme mitbringen. Zudem wird eine 5G-Option erwartet. Wie bisher soll es Modell in 11 und 12,9 Zoll geben. 

Apple TV: Neues Futter für den Fernseher

Schon lange warten Fans des AppleTVs auf ein neues Modell. Die Streaming-Box ist zwar mit 4K und Standards wie DolbyAtmos noch auf einem modernen Stand, mit einem neuen Chip könnte Apple die kleine Kiste allerdings noch weiter als Ersatz für die Gaming-Konsole aufbohren, hoffen viele. Und: Gerüchten zufolge plant Apple auch, eine Mischung mit dem gerade Sprachlautsprecher Homepod zu kreieren. So, wie Amazon beim FireTV Cube auch seine Echos und die FireTV-Boxen zusammenbrachte.

AirTags: Wo ist mein...?

Als weiteres relativ sicheres Produkt gelten - wieder einmal - Apples AirTags. Die smarten Anhänge-Scheiben, mit denen sich Alltagsgegenstände wie der Schlüsselbund oder das Portmonee präzise im Raum finden lassen, geistern schon seit Jahren durch die Gerüchteküche, ohne das Licht der Welt erblickt zu haben. Dass es diesmal anders laufen könnte, zeigte eine Ankündigung Apples letzte Woche: Man wolle die Wo-Ist-Funktion künftig auch mit Geräten von Drittanbietern unterstützen, so Apple. Nun wäre die perfekte Gelegenheit, noch die eigenen Finde-Mich-Features zu erweitern.

AirPods mit Pro-Look

Auch auf die Ohren könnte es etwas geben: Die neuen AirPod der 3. Generation bekommen den Gerüchten zufolge denselben Stöpsel-Look wie die AirPod Pro, müssen aber weiter auf die aktive Geräuschunterdrückung verzichten. Ob sie aber schon im Frühjahr oder erst im Herbst kommen - da sind sich die Gerüchte noch nicht einig.

Apples neue AirPod Pro sehen ein bisschen wie ein Föhn aus.

Ein neuer iMac mit Apple-Chip

Zu guter Letzt soll Apple zudem einem seiner ikonischsten Geräte eine Generalüberholung verpassen: Der iMac machte Apple einst zur Design-Ikone, nun soll er das erste Mal seit Jahren wieder einen frischen, sehr flachen Look bekommen, der an Apples moderne Mobilgeräte und auch das Pro Display XDR angelehnt ist. Und auch im Innern plant Apple die Revolution seiner Computer-Sparte fortzusetzen. Wie bei den Notebooks soll nun auch die wichtigste Desktop-Serie erstmals mit Apples eigenen Chips ausgestattet werden. Beobachter sind vor allem gespannt, ob Apple die auf Akku-Laufzeit getrimmten M-Prozessoren noch leistungsfähiger bekommen kann, als sie ohnehin schon sind. Ob die iMacs tatsächlich gezeigt werden, ist aber nicht klar. Denkbar wäre auch eine Vorstellung zu Apples Software-Messe WWDC im Juni.

Mehr wissen wir am 20. April ab 19 Uhr. Der stern berichtet natürlich live für Sie.


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