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Beweise aus dem sozialen Netz: Facebook ist Anwalts Liebling

In sozialen Online-Netzwerken geben Nutzer häufig zu viel von sich preis. Das wissen auch Scheidungsanwälte und durchstöbern Facebook und andere Dienste nach Beweismaterial.

Facebook ist Anwalts Liebling. Diese Abwandlung eines Werbspruchs können amerikanische Scheidungsanwälte inzwischen blind unterschreiben. Denn das, was die Menschen so in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, MySpace & Co verbreiten, ist immer häufiger Gegenstand von Prozessen. Beispiele gibt es zuhauf: Da stellt ein Mann die Urlaubsschnappschüsse mit seiner Geliebten auf seiner Profilseite in Facebook ein. Nur hat er leider vergessen, dass auch seine Ehefrau zu seinen Netzwerkverbindungen zählt.

In den USA haben laut einer Umfrage unter Scheidungsanwälten 81 Prozent in den vergangenen fünf Jahren schon einmal Beweismaterial aus sozialen Online-Netzwerken vor Gericht benutzt oder mussten dagegen angehen. Facebook ist demnach besonders beliebt: 62 Prozent der Befragten gaben an, Beweise aus dem Online-Netzwerk benutzt zu haben, wie Linda Lea Viken vom amerikanischen Verband der Scheidungsanwälte sagt. 15 Prozent griffen demnach auf MySpace zurück und fünf Prozent auf den Kurznachrichtendienst Twitter.

Anwälte staunen häufig nicht schlecht über die Patzer, die sich Beteiligte an einem Rechtsstreit erlauben. Die Kluft zwischen wahrem und virtuellem Dasein ist manchmal sehr groß. "Diese Art Beweismaterial spielte anfangs in keinem und jetzt in einem hohen Prozentteil meiner Fälle eine Rolle", sagt Viken. In den Internetseiten von Personen an belastendes Material zu kommen, sei sehr leicht, meinte die Anwältin. "Man fragt sich: 'Machst Du Witze?'"

Große Kluft zwischen wahrem und virtuellem Dasein

So erstellte in einem Fall ein Mann ein Profil auf der Online-Partnerbörse "Match.com", wo er angab, alleinstehend zu sein und keine Kinder zu haben. Dabei war er gerade dabei, vor Gericht das Sorgerecht für seine "nicht existenten" Kinder zu erstreiten. In einem anderen Fall beklagte ein Mann, dass seine Exfrau ständig die Termine ihrer gemeinsamen Kinder verpasse. Vor Gericht präsentiertes Material von der Website des Online-Spiels "World of Warcraft" zeigte dann, dass die Frau sich genau zu dem Zeitpunkt zusammen mit ihrem Freund mit Online-Spielen vergnügte, als sie mit ihren Kindern hätte unterwegs sein sollen.

Doch nicht nur in Sorgerechtsstreiten wird auf soziale Online-Netzwerke zurückgegriffen. So bestritt eine Frau vor Gericht, dass sie Marihuana rauche. Doch dann tauchten Fotos von ihr auf Facebook auf, in denen sie bei einer Party mit einem Joint zu sehen war. Die Online-Netzwerke sind oft auch Plattform für Hass- und Schmierkampagnen gegen den Ehepartner, mit dem man sich gerade einen Rosenkrieg liefert. Manchmal führen Lästerattacken im Internet sogar zu neuen Gerichtsverfahren.

Plädoyer für Sicherheitseinstellungen

Die Informationen, die sich im Internet finden ließen, fände man auf normalem Wege nie, sagt die Anwältin Leslie Matthews aus dem US-Staat Colorado. "Die Leute plaudern in Facebook alles Mögliche aus. Sie begreifen nicht, dass das, was sie in ihren Scheidungsprozessen aussagen, sich von dem, was sie auf Facebook sagen, komplett unterscheidet. Es kommt ihnen nicht einmal in den Sinn, dass sie erwischt werden könnten."

Um zu verhindern, dass das, was jemand im Internet preisgibt, später vor Gericht gegen ihn verwendet wird, empfehlen Anwälte große Vorsicht beim Umgang mit sozialen Online-Netzwerken. So sei es sehr wichtig, von den Sicherheitseinstellungen auf Facebook und anderen Websites Gebrauch zu machen, und dadurch zu bestimmen, wer das eigene Profil sehen kann.

Lesen Sie dazu auch bei unserem Partner in der Schweiz, 20 Minuten Online: "Facebook: Alle News und Infos zum weltgrössten sozialen Netzwerk"

AP/Leanne Italie / AP
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.