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Firefox 8 Browser-Update Fuchs wird pflegeleichter


Firefox 8 ist erschienen: Der neue Browser wird zwar nicht schneller, dafür aber komfortabler. stern.de zeigt, was neu ist.
Von Christoph Fröhlich

Update im Monatstakt: Ende September veröffentlichte Mozilla seinen Firefox-Browser in der Version 7, jetzt ist Firefox 8 erschienen. Wer auf einen Geschwindigkeitsschub gehofft hat, dürfte enttäuscht werden – in punkto Schnelligkeit herrscht Stillstand. Auch bei der Optik setzt Mozilla auf Altbewährtes und führt nur wenige Änderungen ein. So gibt es für Webseiten ohne Symbol in der Browserzeile (bei stern.de ist es der weiße Stern auf rotem Hintergrund) ein neues Platzhaltersymbol, und in der Lesezeichenbibliothek werden ab sofort auch die Downloads aufgeführt.

Mehr Übersicht bei Addons

Das Herzstück von Firefox 8 sind die neuen Add-on-Optionen: Beim ersten Start der neuen Version werden sämtliche Erweiterungen überprüft, anschließend kann der Nutzer auf Wunsch einzelne Erweiterungen deaktivieren oder löschen. Auch heimlich installierte Add-ons gehören mit Version 8 der Vergangenheit an: Einige Programme installierten sich vom Nutzer unbemerkt im Hintergrund und konnten nur mühselig entfernt werden. Jetzt zeigt Firefox bei jedem Start mögliche Neuinstallationen und bietet dem User die Möglichkeit, den ungewollten Gast zu entfernen. So bleibt der Browser nicht nur sauber, sondern läuft sogar schneller, da viele Erweiterungen an der Performance nagen.

Bessere Tabs und Twitter

Tabs sind ein Segen für Vielsurfer, erleichtern sie doch die Übersicht im Browser. Doch stürzt der unerwartet ab, sorgt die automatische Sitzungswiederherstellung für einen lahmen Aufbau: Beim Neustart lädt der Browser jedes zuvor geöffnete Tab, ob es gebraucht wird oder nicht. Mit einem neuen Befehl in den Einstellungen sorgt Mozilla für einen schnelleren Start nach Abstürzen: Erst wenn der User gezielt auf ein Tab klickt, wird es geladen. Das spart unnötige Wartezeit.

Ebenfalls mit an Bord bei Firefox 8 ist die Integration von Twitter in die eingebaute Suchleiste. Neben Google und Wikipedia können Nutzer ab sofort auch in dem Mikroblogging-Dienst nach Informationen suchen.

Hier können Sie den Browser vorab herunterladen

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