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Sicherheits-Studie: Darum ist Heidi Klum Deutschlands gefährlichster Promi

Heidi Klum ist ein Star, das Interesse an News von ihr groß. Genau das machen sich Online-Betrüger zunutze. Sie locken Fans auf Internetseiten, die mit Schadsoftware verseucht sind. Welche Promi-Suchanfragen noch riskant sind, erfahren Sie hier.

Heidi Klum bei den MTV Video Music Awards

Schön und schön gefährlich: Wer im Internet nach Heidi Klum sucht, landet schnell auf einer unsicheren Website mit Malware

Heidi Klum gehört zweifelsohne zu den wichtigsten Prominenten, die Deutschland zu bieten hat. Entsprechend groß ist das Bedürfnis vieler, über das Leben des Topmodels stets gut informiert zu sein. Für die Fans selbst kann das Interesse an Klum jedoch unangenehme Folgen haben - zumindest, was die Sicherheit der eigenen internetfähigen Geräte angeht. 

Wie der US-Hersteller von Sicherheitssoftware McAfee in seiner Studie "Most Dangerous Celebrity" von Intel Security herausgefunden haben will, ist die 43-Jährige der gefährlichste deutsche Promi 2016. Wer im Internet nach Klum suche, lande mit über zwölfprozentiger Wahrscheinlichkeit auf einer Website, die mit Schadsoftware, kurz Malware, verseucht ist, schreiben die IT-Experten.

Gina-Lisa Lohfink folgt Heidi Klum auf Platz zwei

Doch nicht nur Klum-Suchanfragen bergen ein Sicherheitsrisiko. Auch im Falle Gina-Lisa Lohfinks, Ex-Topmodel-Kandidatin und zuletzt wegen ihres Gerichstprozesses im Fokus, besteht eine elfprozentige Gefahr, auf einer unsicheren Seite zu landen. Ebenfalls unter den unrühmlichen Top-Drei der "gefährlichsten Promis": Schauspieler Christoph Maria Herbst (zehn Prozent). An Platz vier folgt laut der bereits zum neunten Mal durchgeführten Studie Diane Kruger, die ihrerseits vor Oliver Pocher, Dieter Bohlen und Michaela Schäfer rangiert.

"Wir alle sind fasziniert von der Promi-Kultur und gehen online, um die neuesten News über Stars und Sternchen zu finden. Dieses Verlangen nach Informationen in Echtzeit führt viele Internetznutzer auf unbekannte Seiten, ohne potenzielle Sicherheitsrisiken zu berücksichtigen“, erklärt Alexander Salvador, IT-Sicherheitsexperte bei Intel Security. Genau das machten sich Cyber-Kriminelle zunutze, indem sie die User auf mit Malware präparierte Seiten lockten.

Nutzer machen es den Betrügern oft leicht

Dass den Betrügern das gelingt, daran tragen die Deutschen der Studie zufolge allerdings auch selbst schuld. Demnach klicken 31 Prozent der User völlig unbedacht auf Links mit angeblichen Promi-News - ohne zu wissen, ob die jeweilige Seite überhaupt sicher ist. Gut ein Drittel der Befragten gab in diesem Zusammenhang auch zu, gar nicht zu wissen, wie sie die Echtheit einer Website überprüfen könnten. Dass zudem etwa 20 Prozent der User keine Sicherheitssoftware installiert haben, mache es den Hackern "besonders einfach", ihre Schadprogramme zu verteilen.

Was also tun? Neben der Installierung von Sicherheitssoftware empfehlen die IT-Experten eine gesunde Portion Misstrauen bei scheinbar exklusiven Promi-Geschichten. Downloads sollten User daher nur von ihnen bekannten und vertrauenswürdigen Seiten zulassen. Skepsis sei auch bei Mails angebracht - vor allem, wenn diese ein Log-in erforderten oder persönliche Daten abfragen wollten.

mod