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Online-Dauerfeuer: Angriffe auf Verbraucherschutz-Seiten

Webangebote, die über Abofallen und vermeintliche Gratisdienste informieren, werden einem Medienbericht zufolge zurzeit massiv angegriffen. Der Server der Verbraucherschützer würden mit Unmengen sinnloser Anfragen überflutet. Ein Verdacht, wer die Urheber der Angriffe sein könnten, liegt nahe.

Verbraucherschützer-Angebote werden übers Web angegriffen

Verbraucherschützer-Angebote werden übers Web angegriffen

Aufklärungsseiten über Abo-Fallen im Internet werden einem Medienbericht zufolge derzeit massiv von Kriminellen attackiert. Bereits seit über einer Woche würden die Server vieler Angebote mit automatisierten Anfragen überflutet und damit in die Knie gezwungen, berichtete das Online-Magazin netzwelt.de. Die Seiten seien Stunden oder ganze Tage nicht erreichbar.

Zu den Opfern gehöre auch abzocknews.de, die zuletzt teilweise mit Datenmengen von 20.000 Gigabit pro Sekunde angegriffen worden seien. Hinter den Angriffen steckten vermutlich die Betreiber von unseriösen Angeboten wie Abo-Fallen, die die Aufklärung der Verbraucher verhindern wollen, sagte Adrian Fuchs, Betreiber von abzocknews.de, gegenüber netzwelt.de.

Die betroffenen Seiten bieten Verbrauchern Hilfe an, die dubiosen Angeboten aufgesessen oder in eine Abo-Falle getappt sind. Verbraucherschützer warnen immer wieder vor solchen Offerten im Internet, die auf den ersten Blick kostenlose Angebote offerieren, die zumeist überhöhten Kosten oder den Abschluss eines Abo-Vertrags bei Nutzung aber im Kleingedruckten verstecken.

Zu den Opfern der jüngsten Attacken gehörten auch die Aufklärungsseiten antiabzocke.net und fair-ebiz.org. Für solche kriminellen DDos-Attacken (Distributed Denial of Service) benötigten die Angreifer rund 40.000 Rechner, in die sie heimlich ihre Schad-Software eingeschleust haben, sagte Konstantin Korosides, Sprecher von netzwelt.de. An die Urheber komme man allerdings kaum heran.

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