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Online-Sicherheit: Internetnutzer kümmern sich kaum um Schutz ihrer Daten

Wenn es um die Sicherheit ihrer persönlichen Daten im Internet geht, zeigen sich die Deutschen gemäß einer Studie beunruhigt. Geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen sie aber kaum.

Nur wenige Internetnutzer schützen ihre Daten durch aktive Maßnahmen, wie das regelmäßige Ändern von Passwörtern. Ein Großteil verlässt sich auf die Sicherheitssoftware, die ihr Betriebssystem bereithält.

Nur wenige Internetnutzer schützen ihre Daten durch aktive Maßnahmen, wie das regelmäßige Ändern von Passwörtern. Ein Großteil verlässt sich auf die Sicherheitssoftware, die ihr Betriebssystem bereithält.

Obwohl sich die meisten Deutschen um den Schutz ihrer persönlichen Daten und ihrer Privatsphäre sorgen, sind sie einer Studie zufolge bei Schutzmaßnahmen im Internet bequem. Zwar nutzen fast alle beim Surfen mindestens eine Sicherheitsmaßnahme, wie der auf Marktforschung spezialisierte GfK-Verein am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Doch die Mehrheit verwende nur Anwendungen, die zum Standard ihres Betriebssystems oder Mailprogramms gehörten.

Laut der Studie haben 72 Prozent der Befragten ein Virenschutzprogramm, 59 Prozent eine Firewall und 49 Prozent einen Spam-Filter. Zudem hält sich rund die Hälfte an einfache Sicherheitsregeln wie das Ignorieren von Mails unbekannter Absender.

Zu wenig aktiver Schutz

Weniger verbreitet sind der repräsentativen Studie zufolge Maßnahmen, bei denen die Nutzer selbst aktiv werden müssen. Dazu zählen das Löschen von Cookies oder die Nutzung komplizierter und regelmäßig geänderter Passwörter. Software zum anonymen Surfen oder Verschlüsselungsprogramme für E-Mails setzte bisher kaum jemand ein.

Generell gilt, dass Vielnutzer deutlich häufiger Schutzmaßnahmen ergreifen als Wenignutzer. Diese schränken dafür häufiger aus Sicherheitsbedenken ihre Internetnutzung ein. Insgesamt verzichten drei Viertel der 1500 Befragten beim Surfen auf bestimmte Aktivitäten wie Online-Spiele, Online-Banking oder Soziale Netzwerke.

juho/DPA/DPA
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