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Ärger beim Streaming-Dienst: So macht Spotify Ihre Festplatte kaputt

Musik zu streamen ist einfach, bequem und mittlerweile auch günstig. Zumindest Spotify-Nutzer könnten aber eine teure Überraschung erleben: Das Programm schreibt im Hintergrund Unmengen an Daten - und kann so teure Festplatten beschädigen.

Der Musikstreamingdienst Spotify hat sich mit mit einer Änderung der Nutzungsbedingungen wütende Kritik eingehandelt.

Spotify ist der beliebteste Musikstreaming-Dienst

Einst standen Musiksammlungen in riesigen Plattenschränken, dann in schon kleineren CD-Regalen. Mit dem Siegeszug der MP3 passten selbst große Sammlungen plötzlich auf einen einzelnen iPod. Beim Musikstreaming aus dem Internet braucht man nun plötzlich fast gar keinen Speicherplatz mehr. Und trotzdem kann Spotify seine Nutzer Unmengen an Speicher kosten - und sogar die Festplatte kaputt machen.

Denn durch einen Fehler scheint die Spotify-Anwendung für Windows und macOS die Festplatte mit schier gigantischen Mengen an sinnlosen Daten zu beschreiben - viel mehr, als für das Abspielen von Musik nötig ist. In extremen Fällen sollen die Programme an einem einzigen Tag Hunderte Gigabyte an Daten auf die Festplatten geschrieben haben. Selbst, wenn gar keine Musik abgespielt wird.

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Spotify Tricks

1. Musik entdecken: Song- und Künstler-Radio starten

Manchmal entdeckt man einen neuen Song - und sucht sofort nach mehr Musik in diesem Stil. Dabei kann Spotify helfen. Wählen Sie dazu den gewünschten Song. Klicken Sie am PC oder Mac mit der rechten Maustaste darauf, in der App halten Sie den Titel gedrückt. Nun wählen Sie "Gehe zu Song-Radio" und schon erstellt Spotify eine Playlist auf Basis dieses Songs. Die ist nun auch unter dem "Radio" ganz einfach wiederzufinden.
Genauso lassen sich auch Radio-Sender auf Basis eines Künstlers erstellen. Dazu gehen Sie auf die Seite des Künstlers und wählen das Drei-Punkte-Symbol. Hier findet sich der Punkt "Künstler-Radio starten".
Übrigens: Mit den Symbolen für "Daumen hoch" und "Daumen runter" passen Sie den Radio-Sender an den eigenen Geschmack an. Für schlecht befundene Songs bricht Spotify sofort ab, sie werden in diesem Sender nicht mehr abgespielt. Gute Songs dagegen kommen häufiger wieder vor.

Teure SSDs leiden besonders

Die dauernden Schreibvorgänge schaden den Datenträgern. Vor allem die immer noch recht teuren SSD-Platten werden durch Schreibvorgänge im Laufe der Zeit beschädigt. Das ist auch einer der Gründe, warum man sie nie formatieren sollte. Aber auch herkömmliche Festplatten sind mit ihren mechanischen Teilen nicht für eine unendlich große Anzahl von Schreibvorgängen vorgesehen. Immerhin halten sie aber deutlich länger durch.

Wodurch der Fehler genau entsteht, ist nicht bekannt. In immer neuen Beiträgen des offiziellen Spotify-Forums klagen sich die betroffenen Nutzer schon seit Juni 2016 ihr Leid. Bei einigen scheint der Fehler darin zu liegen, dass Spotify immer wieder dieselbe Datenbank aufbaut - im 5-Minutentakt.

Auch Spotify bietet keine Lösung

Spotify scheint den Fehler zu kennen und empfiehlt, das Programm einfach neu zu installieren. Nach Nutzer-Berichten scheint das aber keine Abhilfe zu schaffen. Einige Nutzer haben einen Workaround gefunden, er erfordert aber technische Kenntnisse, wie die Nutzung eines Hex-Editors. Wer sich damit nicht auskennt, sollte daher lieber die Finger davon lassen. Eine Lösung die für jeden funktioniert, ist der Web-Player von Spotify, den Sie hier finden. Er scheint nicht von dem Problem betroffen zu sein.

Themen in diesem Artikel
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.