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Tablet-PC: Auch die nächste Revolution kommt von Apple

Microsoft-Gründer Bill Gates träumte einst von der Technik. Doch nun hat Apple die Nase vorn: Der Konzern wird in Kürze seinen Tablet-Rechner präsentieren. Erwartet wird ein Gerät, das die Medienbranche in ein neues Zeitalter katapultiert.

Von Björn Maatz und Lutz Knappmann

Es ist der Beginn einer neuen Ära für die Computerindustrie - da ist sich Bill Gates sicher. "Der Tablet-PC ist ein Traum gewesen, den ich und viele andere Menschen seit Jahren hatten - heute erklären wir, warum der Tablet eine ganz neue Erfahrung im Umgang mit PC einleiten wird", verkündet der Microsoft-Gründer.

Das war 2002. Weder Hard- noch Software unterstützten damals Touchscreens, die auf die Berührung mit dem Finger reagieren. Die Bedienung mit einem Eingabestift war den meisten PC-Nutzern zuwider. Auch hohe Verkaufspreise und klobige Designs schreckten ab. Folge: Gates' Tablet-Traum erfüllte sich nicht, die Geräte floppten.

Kommt der Durchbruch?

Nun hofft die Branche auf den Durchbruch: Mehr als sieben Jahre später sind die technischen Voraussetzungen für den seit vielen Jahren erwarteten Erfolg der Tablet-PC erfüllt. Touchscreen-Displays zählen zum Standard bei PC- sowie Handyherstellern.

Zudem werden sie inzwischen auch von Betriebssystemen wie dem erst seit rund zwei Monaten erhältlichen Windows 7 von Microsoft und Googles Oberfläche Android unterstützt.

Ein weiteres Plus ist die Multitouchtechnologie, die zu den guten Verkaufszahlen von Apples iPhone beiträgt. Das Smartphone kann damit gleichzeitig mehrere Berührungen verarbeiten und der Anwender so Bilder vergrößern oder Texte scrollen.

Die PC-Branche muss befürchten, dass Apple das seit Langem brachliegende Feld der Tablet-PC nun aufrollt - wie es bereits mit iPod und iPhone gelungen ist. Bereits im Januar werde Apple ein entsprechendes Produkt präsentieren und die Konkurrenz erblassen lassen - erwartet zumindest die Techszene. Als Name wird "iSlate" kolportiert.

Auch Dell und Asus wollen offenbar in der kommenden Woche beim Branchentreffen in Las Vegas Tablets vorstellen. Bestätigt ist nichts - schon gar nicht von Apple. Die Kalifornier gelten als größte Geheimniskrämer der IT-Industrie.

Bislang interessiert sich kaum jemand für Tablets: In der Region Europa, Naher Osten und Afrika lag der Anteil am Gesamtmarkt für mobile Rechner laut den Marktforschern von IDC bei 0,5 Prozent im dritten Quartal. Der durchschnittliche Verkaufspreis betrug 1363 Euro - mehr als doppelt so viel wie für ein herkömmliches Notebook.

Experten sehen in den Tablets nur eine Ergänzung zu bestehenden Produktklassen: "Tablets werden weder DVD- oder MP3-Spieler noch Spielekonsole ersetzen", sagt IDC-Analystin Eszter Morvay. Ebenso wenig sei der Tablet-PC ein vollwertiger Zeitungsersatz.

Leser-Rückholaktion

Dennoch erhofft sich die Printbranche durch die Tablets nicht weniger als den Weg aus der Werbekrise und eine Rückgewinnung der ins Internet abgewanderten Leser. Da klingt es verheißungsvoll, auf modernen tragbaren Computern digitale Magazine zu veröffentlichen, die sich dank Touchscreen ähnlich bedienen lassen wie klassische Zeitschriften - aber um Bildergalerien, Videos, interaktive Grafiken und direkte Onlineverknüpfung erweitert sind. Bislang erhältliche E-Book-Reader wie Amazons Kindle sind für solche aufwendigen Konzepte noch zu schwach.

Apples Tablet-Pläne werden daher von großen Hoffnungen begleitet. Spekulationen über einen Tablet-Mac wurden zuletzt durch Berichte befeuert, Apple sei auf große Verlagshäuser zugegangen und habe sie gebeten, Konzepte für passende Inhalte zu entwickeln.

Der US-Verlag Condé Nast etwa hat für Titel wie "Vogue" und "The New Yorker" entsprechende Experimente gestartet. Ein Video von der Tablet-Version des Condé-Nast-IT-Magazins "Wired" kursiert im Internet.

Von Time Warners Magazin "Sports Illustrated" ist ein ähnlich gestaltetes Demonstrationsvideo zu finden. Die beiden Verlagskonzerne haben zudem mit Rivalen wie Hearst eine Allianz gebildet, um technische Standards und eine eigene Plattform für elektronische Magazine zu entwickeln. Auch in deutschen Verlagen wird an digitalen Zeitschriften für größere Lesegeräte gebastelt.

Und Microsoft? Sieben Jahre nach Bill Gates' Tablet-PC-Rede sind Bilder eines computeranimierten Modells im Internet aufgetaucht. Angeblich befindet es sich bereits in der Endphase des Prototypenstadiums.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.