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Zerstörte Kindheitserinnerungen: Disney-Filme in der Wirklichkeit

Sie wollen Ihre glücklichen Kindheitserinnerungen an Disney-Filme behalten? Dann sehen Sie sich diese Bilder lieber nicht an.

Vor kurzem lief der Disney-Klassiker "Das Dschungelbuch" erstmals im deutschen Free-TV. Als ich mir den Film angeschaut habe, ist mir bei einigen Szenen aufgefallen, dass ich mich längst nicht mehr an alles erinnern kann. Da wäre zum Beispiel die Schlussszene (Achtung, Spoiler): Mogli entdeckt das Mädchen, läuft ihr vollkommen verblendet hinterher, lässt seine Freunde zurück und der Film endet. Einfach so. So realistisch enden Disney-Filme nur selten und deswegen hat mich dieses herzlose Ende wohl auch ein wenig erschrocken. Disney-Filme sind Feel-Good-Movies, die man sich am Sonntagmorgen im Schlafanzug ansieht. Filme, in denen Tiere sprechen können und immer die Chance besteht, dass ein schöner Prinz auf seinem Pferd angeritten kommt. Aber was auch immer in diesen Filmen passiert: Am Ende wird eigentlich immer alles gut.

Ein paar Beispiele:

- Ein Mädchen wird entführt und in einem gruseligen Moor mit Krokodilen gefangen gehalten, doch dank zweier Mäuse landet es wohlbehalten und nicht-traumatisiert wieder zu Hause (Bernard und Bianca – Die Mäusepolizei).

- Ganz viele Hundebabys werden entführt und sollen zu modischen Pelzen verarbeitet werden, doch am Ende werden sie von ihren Hundeeltern gerettet (101 Dalmatiner).

Oder erinnern Sie sich noch an die Szene in Arielle, als der Öltanker ausläuft und die Meerjungfrau sich zwischen den verschmutzen Wassermassen an den Strand kämpft? Nein? Achja. Das könnte wohl daran liegen, dass es diese Szene auch nicht gibt. Reddit-User grumpypunkcat hat in Bildmontagen Disney-Figuren in die reale Welt katapultiert. Entstanden sind dabei Bilder, die all die schönen Kindheitserinnerungen verschwinden lassen. Alle Bilder gibt es hier.

jr
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