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iPhone X Diese 7 Dinge hat Apple bei der iPhone-Vorstellung für sich behalten

Mit dem ersten iPhone veränderte Apple die gesamte Technikwelt. Mit dem neuen iPhone X will Tim Cook dieses Kunststück nun wiederholen. Die größte Neuerung ist der riesige Bildschirm. Er misst 5,8 Zoll und bedeckt fast die gesamte Frontseite. Dank OLED-Technik liefert er hohe Helligkeiten und satte Kontraste. Der Home-Button samt Fingerabdruckscanner an der Unterseite ist verschwunden. Entsperrt wird das Telefon nun mit Face ID - einer Kombination aus Kameras und Sensoren. Das Gesicht wird dadurch zum Passwort. Dank Infrarot soll das auch im Dunkeln funktionieren. Die Frontkamera ermöglicht neue Effekte - etwa Animojis. Dabei übernehmen Emojis den Gesichtsausdruck des Nutzers. Die Rückseite besteht aus Glas. Dadurch kann das iPhone kabellos aufgeladen werden. Das Zubehör muss aber extra gekauft werden. Die Kamera hat eine doppelte optische Bildstabilisierung und einen größeren Sensor. Dadurch sollen bessere Aufnahmen bei wenig Licht gelingen. Apple setzt voll auf Augmented Reality. Dabei wird das Bild der Kamera durch virtuelle Effekte ergänzt - etwa für Spiele oder Lern-Apps.
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Mit dem iPhone X hat Apple sein wichtigstes Smartphone seit Jahren gezeigt. Und obwohl man sich dafür viel Zeit gelassen hat, sind einige Ankündigungen wohl vergessen worden. Nicht jede davon ist positiv.

Als Apple am Dienstag das neue iPhone X vorstellte, nahm man sich mehr als eine halbe Stunde Zeit, um die vielen neuen Features vorzuführen. Einige Neuerungen hat Apple aber lieber für sich behalten. Manche wohl mit gutem Grund.

Keine bessere Selfie-Kamera

Obwohl bei der Präsentation Porträt-Selfies und die Animoji-Spielereien im Vordergrund standen, hat Apple das dafür wichtigste Teil nicht verbessert: Die Selfie-Knipse auf der Vorderseite ist dieselbe wie im iPhone 7. Alle neuen Funktionen beim iPhone X kommen aus den zusätzlichen Sensoren von Face ID. Sie sorgen für völlig neue Möglichkeiten, tatsächlich besser werden die Bilder durch die Spielereien aber nicht.

Es gibt schnelles Laden - für 88 Euro mehr

Die neuen iPhones lassen sich nicht nur kabellos betanken, sondern unterstützen nun endlich auch eine Schnelllade-Funktion. Der große Haken: Man braucht ein leistungsfähiges Netzteil - und das legt Apple nicht bei. Der Konzern empfiehlt das eigene 29-Watt-Netzteil für das MacBook Pro. Zu dem 59 Euro teuren Gerät braucht man allerdings noch einen Adapter, um es mit dem iPhone verbinden zu können. Kostenpunkt: weitere 29 Euro. Am Ende zahlt man für Apples Empfehlung satte 88 Euro mehr. Bei einem Preis bis zu 1319 Euro für das iPhone X ist das ganz schön happig. 

LTE für die Apple Watch kostet 5 Euro im Monat

Die neue Apple Watch Series 3 gibt es nun endlich als LTE-Variante. Die schlechte Nachricht: Die Funkverbindung gibt es nur bei der Telekom - für 5 Euro im Monat extra. Das ist immerhin günstiger als die 10 Dollar, die US-Anbieter verlangen.

Das iPad Pro ist nun teurer

Auch einige Modelle des iPad Pro kosten nun mehr. Während sowohl beim Modell mit 10,5 Zoll als auch beim 12,9-Zöller das Einsteigermodell den alten Preis behielt, hat Apple klammheimlich die Modelle mit mehr Speicher um jeweils 70 Euro angehoben. Das teuerste iPad 12,9 mit 512 GB Speicher kostet nun 1289 Euro. Schuld sollen die hohen Preise für Speicher-Chips sein.

Es gibt zwei verschiedene iPhone X

Eigentlich hat Apple am Dienstag nicht nur ein, sondern gleich zwei neue Spitzenmodelle gezeigt: Das iPhone X gibt es je nach Weltregion in zwei unterschiedlichen Modellen. Bevor sich nun jemand ärgert: Technisch besser ist keines der beiden iPhones. Sie unterscheiden sich beim eingebauten Mobilfunk-Modem um den unterschiedlichen Netzwerken rund um den Globus gerecht zu werden, berichtet Mashable

Die Notifications sind am selben Ort wie immer

Durch den weggefallenen Home-Button musste sich Apple beim iPhone X eine neue Gesten-Steuerung ausdenken. Will man eine App verlassen, muss man nun von unten nach oben wischen. Das Kontroll-Zentrum, das vorher durch diese Geste geöffnet wurde, ist nun mit einem Wisch vom oberen Rand erreichbar. Bei vielen hinterließ das ein großes Fragezeichen über dem Kopf: Wo ist denn das vorher dort platzierte Notification-Center gelandet? Auf der Bühne ließ Apple diese Frage offen.

In der Hands-On-Area gab es dann eine rasche Antwort: Die Benachrichtigungen kommen weiter von oben. Man muss nur klar aus der Mitte nach unten wischen. Das Kontrollzentrum kommt nur, wenn man die Geste von der rechten oberen Ecke ausführt.

Das iPhone unterstützt Galileo

Mit dem Galileo-Netzwerk hat die EU ihr eigenes GPS-Netz eingerichtet. Die neuen iPhone-Modelle unterstützen nun als erste Apple-Smartphones das EU-GPS. Auch das asiatische System QZSS ist erstmals an Bord.


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