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Gebührendeckelung: EU-Telefonate werden günstiger

Telefonate und SMS ins EU-Ausland werden billiger. Das hat die EU-Kommission beschlossen. Bis die Deckelung der Gebühren tatsächlich wirksam ist, müssen sich die Verbraucher allerdings noch einige Zeit gedulden. 

Geringere Kosten innerhalb der EU: Mann führt Telefonat

EU-Telefonate kosten künftig nur noch bis zu 19 Cent pro Minute (Symbolbild)

DPA

Die Kommunikation innerhalb der EU wird günstiger: Nachdem bereits die Roaming-Gebühren abgeschafft wurden, können ab Mai nächsten Jahres längere Gespräche für gleiches Geld geführt werden. Wie die EU-Kommission am Mittwoch mitteilte, sollen EU-Telefonate dann maximal 19 Cent pro Minute kosten. Für SMS an ausländische Nummern werden demnach höchstens sechs Cent fällig. 

Anrufe und Textnachrichten vom Festnetz oder vom Handy an ausländische Nummern kosten im EU-Ausland bislang weiterhin extra - nach Angaben der Marktwächter Digitale Welt der Verbraucherzentralen zwischen 19 Cent und 14,90 Euro für ein zehn Minuten langes Gespräch. Das EU-Parlament hatte einen kompletten Wegfall zusätzlicher Gebühren bei Auslandstelefonaten gefordert.

Nutzer weichen auf kostenlose Alternativen aus

Ab dem 15. Mai 2019 werden diese Gebühren per Verordnung gedeckelt. Die Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament hatten sich am späten Dienstagabend auf diesen Kompromiss geeinigt. Widerstand gegen den kompletten Wegfall der Gebühren für Auslandstelefonate gefordert kam inbesondere aus Mitgliedstaaten mit großen staatlichen oder teilstaatlichen Telekommunikationsunternehmen.

Auch die EU-Kommission, die eine Reduzierung der Gebühren für internationale Telefonate 2013 erstmals vorgeschlagen hatte, gab sich bei den jetzigen Verhandlungen zurückhaltender. Die Markt-Situation habe sich geändert, hieß es aus EU-Kreisen. Viele Nutzer würden mittlerweile ohnehin auf Alternativen wie Skype oder WhatsApp für grenzüberschreitende Telefongespräche zurückgreifen.

Die Europa-SPD begrüßte den Kompromiss. Bei der nun beschlossenen Deckelung auf 19 Cent pro Minute gebe zwar noch "Luft nach unten", erklärte Constanze Krehl, deren telekommunikationspolitische Sprecherin. Der Effekt sei aber dennoch groß, denn die Preise für Auslandstelefonate seien bislang teils "unverschämt".

"Unglückliche" Entscheidung wird kritisiert

Zustimmung kam auch von Verbraucherschützern: "Die vereinbarte Obergrenze für Intra-EU-Anrufe ist ein guter nächster Schritt hin zu einem echten Binnenmarkt für Verbraucher", erklärte Monique Goyens, Direktorin des europäischen Verbraucherdachverband BEUC. Der Branchenverband ETNO, in dem die großen europäischen Telekommunikationsanbieter organisiert sind, kritisierte die Entscheidung hingegen als "unglücklich". 

Der Vorstoß ist Teil einer Reform des Kodex für die elektronische Kommunikation, der auch die Handyfrequenzvergabe auf europäischer Ebene regelt. Die Reform soll Investitionen in Infrastruktur fördern, damit etwa 5G-Mobilfunknetze, die deutlich schnellere Datenübertragung bieten, ausgebaut werden. Die Deckelung der Auslandstelefonate "soll verschleiern, dass in den anderen Teilen des Kodex keine nennenswerten Fortschritte erzielt wurden", bemängelte ETNO.

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fri / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(