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Smartphone-Betriebssystem: Diese Zahlen zeigen Androids größtes Problem

Google hat erneut  Zahlen zur Verbreitung einzelner Android-Versionen vorgelegt. Die zeigen deutlich: Das neue Android 8 ist eine Randerscheinung. Mehr als eine Milliarde Gräte läuft mit einem hoffnungslos veralteten Betriebssystem.

Android

Viele Android_Geräte laufen mit veralteter Software

Es ist jedes Jahr dasselbe Schauspiel: Alljährlich im Herbst veröffentlichen Apple und ihre neuen Betriebssystem-Versionen für Smartphones. Und während die Fans darüber diskutieren, welcher Hersteller die Features zuerst entwickelt und welcher sie nur kopiert hat, zeigt sich ein Problem immer deutlicher: Googles Update-Politik ist völlig verkorkst.

Mitte Oktober, einen Monat nach Veröffentlichung, hatten 55 Prozent der Geräte Apples neuestes iOS- installiert. Der Anteil dürfte mittlerweile noch höher sein.

Android 8 Oreo bleibt dagegen auch drei Monate nach Release eine absolute Randerscheinung: Gerade einmal 0,3 Prozent aller aktiv genutzten Geräte mit Zugang zum Play Store haben die aktuellste Android-Version installiert. Das ist ein Plus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Das bedeutet im Umkehrschluss: 99,7 Prozent der Geräte haben eine ältere Version.

Googles Expansionsstrategie wurde zum Bumerang

Der Programmierer Dan Luu hat sich Zahlen genauer angeschaut und einen erschreckenden Trend entdeckt: Immer mehr Geräte nutzen eine alte Android-Version. Dafür könnte es mehrere Ursachen geben: Womöglich verlangsamt sich das Android-Wachstum, die Menschen nutzen ihre Geräte länger als früher oder immer weniger Geräte erhalten Updates, spekuliert Luu.

Google verfolgt mit Android eine komplett andere Strategie als Apple: Während der iPhone-Hersteller sein mobiles Betriebssystem nur auf eigenen Geräten zulässt und alle anderen Firmen aussperrt, stellt Google seine Software jedem zur Verfügung. Mehr noch: Jedes Unternehmen kann die Software verändern, Google gibt lediglich den Rahmen vor. Die Geräte-Hersteller haben große Freiheit bei der Anpassung, was Android bis heute extrem beliebt macht. So gelang dem Betriebssystem ein sensationeller Durchmarsch, der Marktanteil stieg innerhalb weniger Jahre auf mehr als 80 Prozent. Mittlerweile ist es das populärste Betriebssystem aller Zeiten.

Eine Milliarde Geräte veraltet

Doch Luus Analyse zufolge laufen von derzeit zwei Milliarden aktiven Android-Geräten mehr als eine Milliarde mit einem veralteten Betriebssystem, das mindestens zwei Jahre keine Updates mehr erhalten hat. Die Nutzer verzichten somit nicht nur auf praktische Features, sondern riskieren auch ihre Sicherheit. Und wenn man die Update-Politik vieler Hersteller betrachtet, dürfte der Anteil an Geräten, die ein Update erhalten, bei nahezu null liegen. Zum Vergleich: Apples iOS 11 erhält selbst das iPhone 5s, das im Herbst 2013 auf den Markt kam.

Die derzeit populärste Android-Version (30,9 Prozent) ist immer noch Android 6 Marshmallow, das am 5. Oktober 2015 vorgestellt wurde. Es verliert allerdings kontinuierlich Marktanteile zugunsten des ein Jahr später erschienenen Android 7 Nougat, das nun auf 20,6 Prozent aller Android-Geräte zu finden ist.

Google zeigt, wie es besser geht

Insgesamt ist kaum Besserung in Sicht. Denn viele Kunden bevorzugen mittlerweile preisgünstige Einsteiger- und Mittelklasse-Smartphones, hier setzen die Hersteller aber häufig als erstes den Rotstift an. Oft reichen die Aktualisierungen nicht einmal bis zum Ende der Vertragslaufzeit. Viele günstige Modelle kommen meist sogar schon mit veralteter Software auf den Markt.

Wie weit es gekommen ist, zeigt mittlerweile Google selbst. Bei der Vorstellung der neuen Spitzenmodelle Pixel 2 und Pixel 2 XL versprach der Konzern, drei Jahre lang Updates zu liefern. Das ist lobenswert. Doch eigentlich sollte das selbstverständlich sein - vor allem, wenn das Gerät wie das Pixel 2 XL mehr als 1000 Euro kostet.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.