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iPhone 5S im Test: Apples goldene Generation

Ein 64-Bit-Prozessor, eine Highspeed-Kamera und ein praktischer Fingerabdruckscanner: Apple bewirbt sein Flaggschiffgerät iPhone 5S mit High-End-Technik. Doch wie schlägt sich das Handy im Test?

Von Christoph Fröhlich

iPhone 5S im Test: So gut ist das neue Apple-Smartphone

Apple hat seit September gleich zwei neue iPhones im Angebot: das Plastik-Handy iPhone 5S und das iPhone 5C. Während das 5C eigentlich nur eine hippere Plastikversion des iPhone 5 ist, hat das 5S viele neue Funktionen spendiert bekommen. Unser Test sagt, ob sich ein Kauf lohnt.

Auf den ersten Blick sieht das iPhone 5S seinem Vorgänger zum Verwechseln ähnlich, am Design hat sich kaum etwas geändert. Das 5S ist 112 Gramm ein echtes Leichtgewicht, das 7,6 Millimeter dünne Gehäuse fällt in der Hosentasche kaum auf. In der Hand liegt es deutlich angenehmer als mancher Smartphone-Brocken der Konkurrenz. Auch die Verarbeitung ist wie gewohnt top: Die Aluminiumhülle wirkt sehr edel. Erstmals gibt es das Spitzenmodell in drei Farben – in spacegrau, silber und gold.

Rasend schnell

Wie beim Vorgänger hat das Vier-Zoll-Display auf einer Diagonale von 10,2 Zentimetern eine Retina-Auflösung von 1136 x 640 Pixeln. Dem Trend zu deutlich größeren Bildschirmen, teils mit Full-HD-Auflösung, folgt Apple mit dem aktuellen Flaggschiff nicht. Als Betriebssystem läuft iOS 7, das einen völlig neuen Look und viele neue Funktionen hat. So gibt es nun ein Kontrollcenter, indem das Wlan an- und ausgeschaltet oder die Helligkeit reguliert werden kann. Hier finden Sie eine Übersicht aller Neuigkeiten in iOS 7.

Wie alle neuen Apple-Handys hat auch das iPhone 5S einen Lightning-Anschluss an der Unterseite. Wer also noch eine Stereoanlage mit dem alten Dockinganschluss zu Hause hat, braucht zusätzlich einen Adapter. Zudem werden endlich alle deutschen LTE-Netze unterstützt. Als erstes Smartphone überhaupt taktet im iPhone 5S ein 64-Bit-Prozessor (A7 Chip). Der ist deutlich schneller als der Vorgänger und ermöglicht Spielegrafik auf Konsolenniveau. Selbst der Fantasyschnetzler Infinity Blade III" läuft ohne störende Ruckler. Man kann nahtlos zwischen verschiedenen Apps hin- und herwechseln. Dem Prozessor steht der M7-Chip zur Seite. Er wertet ständig Sensordaten vom Beschleunigungsmesser, Gyroskop und Kompass aus und soll dadurch eine neue Generation von Fitness-Apps ermöglichen.

Das beste iPhone für Hobbyfotografen

Ein weiteres Highlight ist die Kamera: Die neue iSight-Knipse auf der Rückseite löst zwar immer noch mit acht Megapixeln auf, allerdings ist sie dank einer Fünf-Elemente-Linse deutlich lichtstärker als vorher (f2.2-Blende statt f2.4). Außerdem erfasst der neue Sensor ein 15 Prozent größeres Gebiet. Dadurch punktet das 5S vor allem bei schlechten Lichtbedingungen.

Zudem kann die iPhone-Kamera Videos mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde aufnehmen, wodurch tolle Zeitlupeneffekte entstehen. Mit einem "Burst"-Modus können nun 20 Bilder in zwei Sekunden aufgenommen werden, das iPhone sucht anschließend den gelungensten Schnappschuss heraus - praktisch bei schnellen Motiven wie etwa rennenden Tieren oder spielenden Kindern. Wer viel im Dunkeln fotografiert, dürfte sich über den neuen Doppelblitz freuen. Er erzeugt ein weißes und ein bernsteinfarbenes Licht und passt sich so an die Umgebungshelligkeit an. Dadurch wirken Hauttöne auf dunklen Fotos realistischer. So eine Technik findet man selbst bei besseren und deutlich teureren Digitalkameras nicht.

Finger drauf und los geht's

Die wesentliche Neuerung am iPhone 5S ist der Fingerabdruckscanner (Touch ID). Dieser ist im Home-Button integriert und entsperrt das Telefon durch simples Fingerauflegen. Das ist nicht nur praktisch, sondern schützt das Telefon auch vor Dieben. Bis zu fünf verschiedene Fingerabdrücke kann das Handy speichern. So geht's: Zunächst wählt der Nutzer in den Einstellungen den neuen Menüpunkt zum Fingerscanner aus, anschließend wird er aufgefordert, mehrfach den Finger auf den Home-Button zu legen und ihn danach wieder anzuheben. Diesen Schritt wiederholt man etwa zehnmal, bis der Fingerabdruck vollständig hinterlegt ist. Das Entschlüsseln funktioniert anschließend reibungslos - außer mit nassen Fingern, dann versagt der Scanner seinen Dienst.

Einige Hoffnungen vieler Fans wurden nicht erfüllt: Wer auf einen größeren Bildschirm gehofft hat, dürfte enttäuscht sein. Das Display des iPhone 5S ist genauso groß wie beim iPhone 5. Viele Android-Handys haben bereits Fünf-Zoll-Displays, das Galaxy Note 3 hat sogar einen 5,7-Zoll-Bildschirm. An der Qualität des Displays gibt es aber nichts zu meckern, es ist sehr hell und zeigt knackige Farben. Die Nahfunktechnik NFC, mit der Dateien drahtlos von einem Gerät auf ein anderes übertragen werden können, fehlt. Der Akku ist nur minimal besser geworden. Auch einen microSD-Kartenslot zum Erweitern des Speichers gibt es nicht, bei 64 Gigabyte ist beim iPhone 5S Schluß.

Fazit

Das iPhone 5S ist mehr als ein lauwarmer Aufguss des Vorgängers. Die iSight-Kamera auf der Rückseite ist deutlich besser, der Fingerabdruckscanner TouchID ist praktisch und der neue 64-Bit-Prozessor macht das Handy fit für die Games der Zukunft. Das iPhone 5S ist das derzeit beste Apple-Handy. Nur der Preis ist alles andere als ein Schnäppchen: Für die kleinste Version sind 700 Euro fällig, die 64-Gigabyte-Version kostet stolze 900 Euro. Wer schon ein iPhone 5 hat, kann sich das Upgrade sparen, alle anderen bekommen eines der derzeit besten Smartphones.

Hier finden Sie unseren Test zum Plastik-Modell iPhone 5C.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.