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Mobile World Congress: Huaweis Offensive

Der Handyhersteller Huawei hat auf dem Mobile World Congress neue Produkte vorgestellt. Mit einem neuen Smartphone, zwei Tablets und einem Smartband wollen die Chinesen den europäischen Markt erobern.

Von Dominik Brück

Mit Spannung wurde die Präsentation des chinesischen Handyherstellers Huawei auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona erwartet. Das Unternehmen ist inzwischen zum drittgrößten Produzenten von Tablets und Smartphones aufgestiegen. Das Erfolgsmodell: Produkte mit hoher Qualität zu vergleichsweise niedrigen Preisen. Mit diesem Konzept will der Konzern jetzt auch den europäischen Markt erobern. Die Ausgangslage dafür ist günstig: Allein in Deutschland hat sich die Menge der ausgelieferten Huawei-Smartphones zwischen 2012 und 2013 vervierfacht.

Im Zuge des MWC hat Huawei die Produktpalette vorgestellt, mit der dieses Ziel 2014 erreicht werden soll. Im Vorfeld waren sogar Gerüchte aufgekommen, die Chinesen könnten noch vor Konkurrent Apple eine Smartwatch präsentieren. Dementsprechend groß war der Andrang bei der rund einstündigen Produktvorstellung. Eine Smartwatch gab es zwar nicht zu sehen, dafür aber unter anderem ein neues Smartphone und zwei neue Tablets.

Ascend P7 mini: Gut und günstig

Nach der Vorstellung eines neuen mobilen Hotspot war es soweit: Den Besuchern wurde mit dem Ascend G6 das neue Smartphone von Huawei präsentiert. In Deutschland kommt das Gerät unter dem Namen Ascend P7 mini auf den Markt. Das sorgt für Verwirrung: Plant der chinesische Handyhersteller etwa eine größere Version des neuen Smartphones? Näheres erfährt man dazu nicht, stattdessen werden die Details des P7 mini vorgestellt. Das Metallgehäuse wird in verschiedenen Farben verfügbar sein. Unter der Haube wartet ein Quad-Core-Prozessor mit 1,2 Gigahertz auf seinen Einsatz. Zusammen mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher soll das Gerät so ausreichend Leistung für moderne Smartphone-Anwendungen liefern.

Außerdem wird das Ascend P7 mini superschnelle LTE-Verbindungen ermöglichen. Die Frontkamera kommt mit stolzen fünf Megapixeln daher. Auch die Hauptkamera muss sich mit acht Megapixeln nicht hinter anderen High-End-Geräten verstecken. Das Ganze gibt es schon für 249 Euro.

MediaPad M1 und X1: Konkurrenz für das iPad mini

Mit dem MediaPad M1 und dem MediaPad X1 will Huawei den Tablet-Markt aufwirbeln. Das erste Gerät kommt mit einem acht Zoll IPS-Bildschirm und läuft mit einem 1,6 Gigahertz Quad-Core-Prozessor. Laut Angabe des Herstellers soll das Tablet bis zu 20 Video-Codecs unterstützen und mit der unternehmenseigenen Technik für perfekten Sound sorgen. Die 4800 Milliampere starke Batterie soll das ungestörte Entertainment für unterwegs ermöglichen. Huawei gibt an, dass 150 Stunden Musik hören möglich sein soll. Mit 329 Gramm ist das M1 zudem ein echtes Leichtgewicht. Für nur 299 Euro ist das Modell zu haben.

Mit 399 Euro etwas teurer, aber auch leistungsfähiger und kleiner ist das MediaPad X1. Vor den Gästen in Barcelona führt Huawei-CEO Richard Yu vor, dass man das iPad mini nicht einfach in die Innentasche eines Sakkos stecken kann, das X1 schon. Die Abmessungen sind eine klare Kampfansage an Konkurrent Apple: Das Gerät soll laut Hersteller bis zu 30 Prozent kleiner und mit einem Gewicht von nur 239 Gramm auch deutlich leichter sein als das iPad mini. Das 7-Zoll-Display kann mit seiner Auflösung von 323 ppi auch mit Apples Retina-Display mithalten. Auch die Kamera ist ein deutliches Signal an Apple: Mit 13 Megapixeln setzt Huawei genau an dem Punkt auf Leistung, der beim iPad mini immer wieder kritisiert wurde. Ein 1,6 Gigahertz Quad-Core-Prozessor soll für die nötige Geschwindigkeit sorgen. Ein weiteres Highlight des X1 ist der Akku, der mit einer Kapazität von 5000 Milliamperestunden stundenlanges spielen und arbeiten ermöglichen soll. Für nur 399 Euro wird das kleine Kraftpaket in den Läden stehen.

Smartband statt Smartwatch

Gerüchte nach denen Huawei in Barcelona eine eigene Smartwatch präsentieren würde, bestätigten sich nicht. Stattdessen zeigte das chinesische Unternehmen ein sogenanntes Smartband für das Handgelenk. Das TalkBand soll es ermöglichen zu telefonieren und die eigenen Fitnessdaten aufzuzeichnen - ein Gadget also besonders für Sportler. Laut Hersteller hat das Smartband eine Stand-By-Zeit von zwei Wochen. Das Gerät soll wasser- und staubresistent und in verschiedenen Farben erhältlich sein. Wer das TalkBand um sein Handgelenk schnallen möchte, muss dafür 99 Euro ausgeben.

Insgesamt zeigt Huawei auf dem Mobile World Congress eine interessante Produktpalette für 2014. Ob die Geräte in der Praxis überzeugen können, werden erst die Testberichte zeigen. Der erste Eindruck lässt jedoch vermuten, dass die Konkurrenz auf dem europäischen Markt ein Auge auf den chinesischen Hersteller haben sollte.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
  • Dominik Brück