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Sammelklage gegen RIM wurde in Kanada eingereicht BlackBerry-Ausfall beschert RIM eine Klage

Den BlackBerry-Hersteller Research in Motion erwartet eine Sammelklage, nachdem Millionen von Anwendern Anfang dieses Monats auf keinerlei Internetdienste zugreifen konnten.

Den BlackBerry-Hersteller Research in Motion erwartet eine Sammelklage, nachdem Millionen von Anwendern Anfang dieses Monats auf keinerlei Internetdienste zugreifen konnten.

Die Sammelklage gegen RIM wurde von der Consumer Law Group in Quebec, Kanada eingereicht. Die Klage soll im Interesse jener Anwender eingereicht worden sein, die von dem Ausfall der BlackBerry-Dienste betroffen waren.

In einem Statement der Consumer Law Group heißt es, die Klageschrift sei "im Interesse jener, die ein BlackBerry-Smartphone haben und für ein monatliches Datenpaket zahlen, aber zwischen dem 11. und 14. Oktober 2011 weder ihre E-Mails abrufen oder den BlackBerry Messenger sowie das Internet nutzen konnten".

Weiters steht in der Klageschrift: "Die Sammelklage basiert auf RIMs Unvermögen, geeignete Schritte einzuleiten und BlackBerry-Anwender entweder direkt oder indirekt über die Mobilfunkanbieter zu entschädigen und damit die volle Verantwortung für den Ausfall zu übernehmen."

RIM gab bekannt, ebenfalls ein Statement abgeben zu wollen. Allerdings wartet der kanadische Konzern derzeit noch auf eine Ausfertigung der Klageschrift.

RIM sieht sich neben der Sammelklage mit weiteren schlechten Nachrichten konfrontiert.

Am Dienstag gab der Konzern bekannt, dass das lange überfällige Softwareupdate für das BlackBerry PlayBook auf Februar nächsten Jahres verschoben wurde. Diese Nachricht wirkte sich umgehend auf den Aktienkurs des kanadischen Smartphone-Herstellers aus.

RIM versucht indessen die Gunst der Anwender durch ein erweitertes App-Angebot zurückzugewinnen. BlackBerry-Kunden können bis zum 31. Dezember 2011 Premium-Apps im Gesamtwert von 100 Dollar kostenlos herunterladen.

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