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Absturz der Hype-App?: Das Snapchat-Dilemma: Warum sich die Firma zwischen Nutzern und Geld entscheiden muss

Es ist noch nicht lange her, da zitterte Facebook vor dem coolen Konkurrenten Snapchat. Jetzt steht die App vor dem Abgrund. Um Geld zu verdienen, muss man alte Grundsätze aufgeben - und stößt damit die Nutzer vor den Kopf. Und dann ist da noch Kylie Jenner.

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Es war der große Kandidat für die Nachfolge von Facebook. Nachdem es den Ruf einer reinen Sexting-App abgelegt hatte, konnte Snapchat jahrelang einen gigantischen Hype erzeugen. Damit ist nun Schluss. Schuld ist der Konkurrent Facebook, eine völlige Missachtung der eigenen Nutzer und - glaubt man vielen Medienberichten - Kylie Jenner.

Das Social-Media-Starlet soll Ungeheuerliches vollbracht haben: Mit einem einzigen Tweet soll sie Snapchat ganze 1,6 Milliarden Dollar gekostet haben. "Aaaalso, öffnet ihr eigentlich auch Snapchat nicht mehr? Oder geht es nur mir so? Ach, das ist so traurig", lautet die lapidare Nachricht. Kurz danach war die Aktie um 6 Prozent gefallen. Aber so einfach, wie es viele Schlagzeilen darstellen, ist der Zusammenhang vermutlich nicht. Denn Snapchat hat echte Probleme - und Kylies Tweet ist nur ein Symptom davon.

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Snapchat vergrault seine Nutzer

Vor allem ein aktuelles Update macht Snapchat Ärger. In den letzten Monaten wurde die App komplett überarbeitet, seit Januar nutzen alle die neue Oberfläche. Bei den Nutzern stößt sie auf wenig Gegenliebe. Sie ärgern sich, dass sie viele Funktionen nicht mehr finden. Zudem wird der Discovery-Funktion, die bezahlte Inhalte von Firmen und Stars vorstellt, nun deutlich mehr Raum gegeben, während die Chats und Freunde zusammengequetscht wurden. Das kommt nicht gut an. Eine Petition, die fordert, das Update zurückzuziehen, hat bereits 1,25 Millionen Unterzeichner. In anderen Netzwerken wie Twitter und Reddit machen die frustrierten Snapchat Fans ihrem Ärger Luft.

Snapchat ficht das nicht an. Die Firma behauptet, man wolle mit den Änderungen die Kommunikation unter den Nutzern fördern. Ein geleaktes Dokument zeigt aber das Gegenteil, berichtet "The Verge": Weil sich die Nutzer lieber mit Chats statt den bezahlten Stories beschäftigten, sollten letztere prominenter ausgespielt werden, heißt es da. Eine verzweifelte Aktion, die viele Nutzer nun endgültig vergraulen könnte. Die Notwendigkeit Geld zu verdienen kostet Snapchat so möglicherweise sein größtes Kapital - die große Nutzerbasis.

Die wilde Alternative zu Facebook

Die machte die App überhaupt erst relevant. Viele junge Leute wenden sich von Facebook ab, seit sich dort auch Oma und der Chef tummelten. Stattdessen entdeckten sie die wilde Welt von Snapchat. Vor allem die berühmten, sich selbst auflösenden Fotos hatten es den jungen Nutzern angetan. Aber nicht nur wegen der Sex-Chats. Sie schätzten die Vergänglichkeit, mussten bei Snapchat nicht das perfekte Image aufrecht erhalten. Alles fand im Augenblick statt.

Facebook erkannte das Potenzial - und die daraus enstandene Gefahr - schnell. Schon 2012 bot Mark Zuckerberg Snapchat-Gründer Evan Spiegel drei Milliarden Dollar für die App. Doch der lehnte ab. Ein gewagtes Manöver. Facebook ging in den Angriff, veröffentlichte mit dem gefloppten "Poke" eine eigene App mit sich selbst löschenden Bildern - und fachte damit den Hype um Snapchat nur weiter an. Die App wuchs und wuchs.

Kopierter Erfolg

Mit den Stories gelang Snapchat dann sein größter Coup. Die kurzen Clips und Fotos erlaubten Einblicke in die Leben der Nutzer, waren nach 24 Stunden aber wieder verschwunden. So manchen machten seine kleinen Gechichten zum Star. Die Snapchat-Influencer waren geboren - und dank Koorperationen mit etablierten Marken hatte die App endlich ein Geschäftsmodell.

Da traf Facebooks Rache Snapchat um so härter. Indem man zuerst in Instagram, dann auch bei Facebook und Whatsapp ebenfalls Stories einführte, klaute man Snapchat einen guten Teil der Nutzerbasis. Hinzu kamen die vielen erwachsenen Nutzer, die zwar im spielerischen Ansatz von Snapchat nie einen echten Mehrwert für sich erkannten - bei Instagram und Co. aber sofort dabei waren. Genau diese Nutzer wollte man mit dem Update wohl zu Snapchat locken: In einem Statement gab Spiegel bekannt, dass das neue Interface vor allem bei älteren Nutzern für mehr Aktivität sorgte. Ob man so die vergraulten, jungen Nutzer aufwiegen kann, darf aber bezweifelt werden.

Werber wollen Facebook

Die Werbekunden vertrauen jedenfalls auf die Facebook-Dienste. Eine Studie zeigt, dass Firmen bei bezahlten Posts oder Werbung viel lieber auf Zuckerbergs Firmen setzen. 96 Prozent der befragten Unternehmen hatten demnach bei Facebook für Werbung oder Posts bezahlt, 44 Prozent waren es bei Instagram. Snapchat landete auf dem sechsten und letzten Platz der Umfrage - gerade mal drei Prozent der Unternehmen hatten dort Geld gelassen. Obwohl immer mehr Geld in Social Media und die Story-Funktionen gesteckt wird, landet ein immer kleinerer Teil bei Snapchat. Die Studie erschien im Januar, vor dem Update-Drama. Die Lage dürfte sich seitdem nicht verbessert haben.

"Wir sehen hier den Absturz einer Firma", erklärte Investor Eric Schiffer entsprechend pessimistisch gegenüber dem "Guardian". "Das ist der Todesstoß für eine Firma wie Snapchat und seine Nutzerbasis, die so lange treu blieb." Scott Levy, dessen Firma Fuel Online andere Unternehmen bei Werbebuchungen berät, sieht das ähnlich. "Wir raten allen unseren Kunden ab, Geld in Snapchat zu stecken."

Der Chef gönnt sich einen Bonus

Vielleicht ist das auch der wahre Grund für den wegbrechenden Aktien-Kurs. Nach dem letzten Quartalsbericht waren die Aktionäre begeistert, Snapchat hatte erstmals seit dem Börsengang im letzten Sommer die Erwartungen übertroffen. Der Kurs ging steil nach oben. Dann schwoll der Chor der kritischen Stimmern zu dem neuen Update immer weiter an - bis er mit Kylie Jenners Tweet den Höhepunkt fand. Die hohen Erwartungen sind in sich zusammengebrochen.

Wie es mit Snapchat weitergeht, muss sich zeigen. Der Chef scheint sich wenig Sorgen zu machen. Im letzten Jahr hatte sich Evan Spiegel Aktien im Wert von 638 Millionen Dollar auszahlen lassen, das wurde vor kurzem bekannt. Als Bonus. Mal sehen, ob er das nächstes Jahr noch einmal durchbekommt.

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ÜBERRASCHUNG!!

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(