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Telefonauskunft: Telegate sucht jetzt auch rückwärts

Als erster deutscher Auskunftanbieter sucht Telegate auch nach Telefonnummern und gibt die dazu gehörigen Daten wie Name und Adresse heraus. Die Konkurrenz will nachziehen.

Als einer der ersten Auskunftsanbieter in Deutschland hat Telegate am Montag damit begonnen, Interessenten zu einer beliebigen Rufnummer den zugehörigen Namen des Telefonkunden und seine Adresse zu nennen. Diese so genannte Invers- oder Rückwärtssuche war bisher untersagt, sie ist erst durch die Novelle des Telekommunikationsgesetzes im Sommer möglich geworden.

Die Auskunft koste den üblichen Tarif von 1,19 Euro pro Minute, so Telegate. Der Service kann unter der üblichen Rufnummer der Telegate-Aufkunft 11 88 0 erreicht werden und ist auch per SMS, Fax oder E-Mail nutzbar - dann sogar kostenlos. Mehr Infos dazu auf der Website von Telegate

In zahlreichen europäischen Nachbarländern ist die Rückwärts-Suche bereits seit Jahren ein gängiger Service im Auskunftsgeschäft. In Italien und Frankreich liege der Anteil an Rückwärts-Anfragen Marktstudien zufolge bei rund zehn Prozent, berichtete Telegate.

Den neuen Service bietet Telegate nicht nur für deutsche Anschlüsse, sondern in der Auslandsauskunft auch für Teilnehmerdaten aus vielen europäischen Nachbarländern sowie den USA und Kanada.

Deutsche Telekom ist noch nicht soweit

Die am Auskunftsmarkt führende Deutsche Telekom bietet den neuen Auskunftsdienst noch nicht an. "Ein Einführungstermin steht noch nicht fest", sagte ein Sprecher der Telekom-Festnetz-Tochter T-Com. Telegate ist in Deutschland der zweitgrößte Auskunftsanbieter und bezieht die Daten über die in den Auskunftsverzeichnissen eingetragenen Telefonkunden von der Telekom.

Niemand muss daran teilnehmen

Während der neue Service für Firmen vor allem Vorteile bringt, haben viele Privatleute Sorge um ihre Privatsphäre. Schließlich bedeutet die Rückwärtssuche nichts anderes, als dass jedermann nur aufgrund einer Telefonnummer die Adresse heraus bekommen kann. Problematisch ist dies etwa bei privaten Kleinanzeigen in der Tageszeitung: So könnten Diebe auf einfache Weise den Standort hochwertiger Autos oder HiFi-Anlagen ausfindig machen.

Grundsätzlich gilt: Wer nicht im Telefonbuch steht, wird auch nicht über die Inverssuche gefunden. Ansonsten muss sich jeder Telefonteilnehmer, der sich gegen ein Auffinden durch die Rückwärtssuche aussprechen möchte, mit seinem Telefonanbieter auseinandersetzen

Nach Angaben der Telekom ist die überwiegende Mehrheit ihrer rund 40 Millionen Festnetz-Kunden für die Inverssuche freigeschaltet. Denn die Kunden mussten der Freigabe ihrer Daten (Rufnummer, Name, Adresse) für die Inverssuche ausdrücklich widersprechen. "Wir gehen mittelfristig davon aus, dass rund 15 Prozent der Kunden ihre Daten für die Inverssuche sperren lassen", sagte der T-Com-Sprecher.

Die Mobilfunk-Tochter der Telekom, T-Mobile, sperrt hingegen von sich aus die Anschlussdaten aller rund 27 Millionen Mobilfunkkunden für die Inverssuche. Kunden, die die Freigabe ihrer Daten für die Inverssuche wünschen, müssen dies dem Mobilfunkanbieter mitteilen. Auch der zweitgrößte deutsche Mobilfunkanbieter Vodafone blockiert vorab die Daten der Kunden für den neuen Auskunftsdienst. Gleiches gilt für den Festnetzanbieter Arcor.

Ein Anruf bei der Hotline des eigenen Telekommunikationsanbieters kann Klarheit verschaffen.

Mit Material von AP und Reuters
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.