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100. Geburtstag von Alan Turing: Ein Leben voller Genie und Tragik

Von allen Seiten gefeiert: Vor 100 Jahren wurde Alan Turing geboren. Google schenkt dem Computerpionier ein eigenes Doodle. Ein Museum widmet dem Mathematiker eine Ausstellung. Zu Lebzeiten war Turing nicht so viel Ansehen zuteil geworden.

Zu Lebzeiten erlangte Alan Turing nie den Ruhm, der ihm gebührt hätte. Schuld daran war nicht nur sein viel zu früher Tod, sondern auch die Tatsache, dass ein Großteil seiner Arbeit streng geheim bleiben musste. Am 23. Juni wäre Turing 100 Jahre alt geworden.

"Das ganze Feld der Informatik, Algorithmen, Berechenbarkeiten - in all diesen Bereichen war Turing wegweisend", sagt Jochen Viehoff vom Heinz Nixdorf Museumsforum (HNF) in Paderborn. Hier läuft - anlässlich des Turing-Jahres 2012 - seit Januar die Ausstellung "Genial & Geheim - Alan Turing in 10 Etappen". Bis zum 16. Dezember zeigt das Museum Werk und Leben des Computerpioniers.

Verdeutlicht werden zum Beispiel Turings Leistungen während des Zweiten Weltkriegs. Der studierte Mathematiker entwickelte für die Briten ein Verfahren zur Entschlüsselung der deutschen Funksprüche. "Die Briten konnten Dank ihm den deutschen Marinefunk abhören, das hat definitiv eine historische Dimension", sagt Kurator Viehoff.

Ein Leben im Geheimen

"Turing war einer der ersten, der die damaligen Rechenmaschinen als die universelle Maschine erkannte, als die wir Computer heute betrachten", betont Viehoff. "Vor allem seine theoretischen Arbeiten und seine Leistungen in den Bereichen Programmierung und Software ließen ihn in die Computergeschichte eingehen", heißt es in einer Mitteilung des Museums. Seine Turing-Maschine sei noch heute eine wichtige Grundlage für den Turing-Test, mit dem die Frage beantwortet werden soll, ob Maschinen denken können.

Der Pionier galt als humorvoller und empfindsamer Mensch. Er geriet aber in eine Lebenskrise, weil er seine Homosexualität nicht offen ausleben durfte. "Er war mit ernsten Problemen konfrontiert, weil Homosexualität in England nicht nur ein Tabu, sondern ein Verbrechen war", schreibt der Turing-Biograf Andrew Hodges.

Getrieben in den Selbstmord

Als seine Affäre mit einem 19-Jährigen aufflog, wurde Turing im Februar 1952 zu einer einjährigen Hormonbehandlung mit Östrogen verurteilt. "Beabsichtigt war eine chemische Kastration", schreibt Hodges. Die unwürdige Behandlung veränderte Turing nicht nur körperlich, er wurde auch depressiv. Am 7. Juni 1954 - kurz vor seinem 42. Geburtstag - brachte er sich um.

Der britische Premierminister Gordon Brown bedauerte die Verfolgung Turings im Jahr 2009 mit den Worten "We're sorry. You deserved so much better." - Du hättest so viel Besseres verdient. US-Präsident Barack Obama stellte Turing bei seinem Staatsbesuch in London im Mai 2011 in eine Reihe mit legendären Wissenschaftlern wie Isaac Newton, Charles Darwin und Albert Einstein.

Sophia Weimer, DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(