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Chefpilot Werner Utter: Umstellung auf Düsenflugzeuge war Herausforderung

Werner Utter, Ex-Chefpilot der Lufthansa, empfand die Umstellung von Propeller- auf Düsenflugzeuge als eine der größten Herausforderungen der Luftfahrtgeschichte. Und auch sonst hat er einiges zu erzählen.

Die Umstellung von Propeller- auf Düsenflugzeuge war nach Einschätzung des ehemaligen Chefpiloten der Lufthansa, Werner Utter, eine der größten Herausforderungen in der Geschichte der Fliegerei. "Die Macht der Motoren und die ganzen Maße der Maschine vermittelten den Eindruck, als würde man mit wenigen leichten Handgriffen über einen Computer ein riesiges Industriewerk steuern", sagte der 84 Jahre alte Utter in einem DPA-Gespräch. Dagegen sei der Umstieg von den ersten Boeing-Maschinen auf den Jumbojet vergleichsweise einfach gewesen. "Ich kenne eigentlich keinen Lufthansa-Piloten, der Schwierigkeiten gehabt hat, von der Boeing 707 auf den Jumbo umzusteigen."

Legendärer Flug nach Nepal

Utter hat mehr als 100 verschiedene Flugzeugmuster geflogen und 29.000 Flugstunden absolviert. "Ich war immer Flieger mit Leib und Seele", sagt der Schwabe, der heute in Bad Vilbel bei Frankfurt lebt. Mit 14 Jahren wurde er Segelflieger. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete er als Luftwaffenpilot. Nach Kriegsende schlug er sich als Spediteur durch und fuhr Trümmermüll in Stuttgart ab. Mit 33 Jahren durfte er wieder die Schulbank drücken, um zur "neuen Lufthansa" zugelassen zu werden. Berühmt wurde der damalige Chefpilot 1967, als er Bundespräsident Heinrich Lübke mit einer Boeing 707 zum Staatsbesuch nach Nepal flog und auf dem Hochgebirgsflughafen von Kathmandu landen wollte, was damals für unmöglich gehalten wurde.

"Unser größtes Problem: Es gab weit und breit kein Anlassgerät in Nepal. Da haben wir kurzerhand den dritten Motor nach der Landung ein paar Stunden weiter laufen lassen. Wir wollten schließlich wieder wegkommen", erinnert sich Utter. 1972 stieg der Flugkapitän sogar in den Lufthansa-Vorstand auf. "Natürlich war ich immer ein begeisterter Flieger. Aber wenn ich das Fahrwerk eingezogen hatte, bekam ich Heimweh, und wenn ich zu Hause war, kam das Fernweh. Ich bin wirklich immer sehr gern geflogen. Aber ich war eben auch gern wieder zu Hause." Seine neue Leidenschaft ist eine Kiwi-Zucht in Bad Vilbel.

DPA / DPA
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.