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Festplattenrekorder: Wer noch Kassetten stapelt, ist selbst schuld

Die neuen Festplatten-/DVD-Rekorder bieten bereits in der Einsteigerklasse alles, was man für den Fernsehabend braucht.

Von Wolfgang Tunze

Mit Videokassetten kann man heute keinem mehr kommen, der Fernsehsendungen aufnehmen will: Die Kombination aus Festplatte und beschreibbarer DVD ist in digitalen Zeiten das Medium der Wahl. Auf der Festplatte (englisch "hard disk", kurz HD) speichern solche HD-/DVD-Rekorder erst mal alles; auf DVD kann man dann die Filme brennen, die man länger aufbewahren möchte. Schon um 250 Euro gibt es Rekorder- Kombis, die das meiste können, was man im Video-Alltag braucht. Ein gutes Beispiel in dieser Preisklasse ist der neue DVD-HR753 von Samsung. Seine 160 Gigabyte große Festplatte reicht locker für zwei Staffeln "Desperate Housewives" - berechnet nach einer Faustformel, die für alle Digitalrekorder gilt: Etwa 25 Minuten Video in guter Qualität brauchen ein Gigabyte Platz. 160 Gigabyte fassen demnach knapp 70 Stunden Unterhaltung.

Auch der Digitalanschluss HDMI gehört schon zur Ausstattung von Einsteigermaschinen - zum Glück, denn wenn auch der Fernseher diesen Anschluss hat, sorgt ein einziges HDMI-Kabel für Bild- und Tontransfer in bestmöglicher Qualität. Weniger wichtig sind dagegen Werbesprüche, die verheißen, dass der Rekorder die Videos in hochaufgelöstes HD-Format mit bis zu 1080 Zeilen hochrechnet - das kann jeder Flachbildfernseher ohnehin und zumeist besser.

Der Empfangsweg wird fast immer vernachlässigt

Wichtiger sind Ausstattungsmerkmale, die man in der Einsteigerklasse noch vergebens sucht. Etwa ein "Electronic Program Guide" (EPG), ein Programmführer, der auf dem Fernseher bis zu zwei Wochen im Voraus anzeigt, was auf welchem Kanal läuft. Er bietet mit seinen Suchfunktionen nicht nur den perfekten Überblick. Der EPG macht auch zeitgesteuerte Aufnahmen zum Kinderspiel: ein Tastendruck, und die Sendung ist zum Mitschneiden programmiert. Hobbyfilmer, die mit digitalen DV-Kassetten aufnehmen, schätzen den iLink-Anschluss, über den der Rekorder die selbst gedrehten Werke vom Camcorder auf seine Festplatte oder auf eine DVD kopiert. Für Digitalfotografen, die gern mal am Fernseher eine Diaschau zeigen, ist die USB-Schnittstelle wichtig: Hier können Digitalkameras, USB-Sticks und Festplatten andocken, um Schnappschüsse oder auch Musik anzuliefern.

Einen Aspekt der digitalen Zeiten vernachlässigen die gängigen HD-/DVD-Rekorder allerdings: den Empfangsweg. Fast alle sind für die Aufzeichnung von analogem Kabel-TV gedacht - und sonst nichts. Doch zu dieser Regel gibt es allmählich immer mehr Ausnahmen. Die interessanteste stammt von Panasonic: Das neue Modell DMR-EX80S (um 450 Euro, 160-Gigabyte- Festplatte) ist die erste Rekorder- Kombination mit einem Empfangsteil für digitale Satellitensignale. Auch Rekorder für den digitalen Antennenempfang DVBT gibt es schon. Ihr Vorteil: Zum Empfang genügt eine kleine Zimmerantenne. Weil aber in manchen Regionen das analoge Kabel mehr Programme bietet, bauen Pioneer und Sony neuerdings Rekorder, die beide Empfangsarten zur Wahl stellen. Der Sony RDR-HXD1070 hat dabei sogar 500 GB Plattenplatz - das reicht selbst für fanatische Vielgucker.

Vielseitig und günstig

Der Samsung DVD-HR753 für ca. 250 Euro verfügt über eine 160 Gigabyte große Festplatte, ein Multistandard-Brennerlaufwerk und einen HDMI-Anschluss, damit die Bilder auf modernen Flachbildschirmen auch gut aussehen.

Offenes Ohr für Satelliten

Als erster Festplatten-/DVD-Rekorder empfängt der Panasonic DMR-EX80S (ca. 450 Euro) digitale Satellitensignale. Dank der eingebauten Common-Interface-Schnittstelle kann man mit einer Smartcard auch Pay-TV empfangen.

Ein Rekorder, zwei Empfänger

Das Modell Pioneer DVR-LX60 (ca. 650 Euro) bezieht die Programme aus dem analogen Kabel oder per Zimmerantenne für digitalen Empfang. Über einen USB-Anschluss lassen sich Fotos auf die Platte laden und auf dem TV anzeigen.

Aufnehmen ohne Ende

Mit einer Riesenfestplatte von 500 Gigabyte ist der Sony RDR-HXD1070 (ca. 680 Euro) ideal für Fernsehfans, die viel aufnehmen, um es irgendwann einmal anzuschauen. Selbst in DVD-Qualität passen über 200 Stunden auf die Platte.

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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.