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Flachbettscanner: Scannen für den richtigen Zweck

Flachbettscanner galten lange Zeit als langsam, groß und teuer. Doch das hat sich gewandelt. Wer einige Tipps beachtet, kann auch für wenig Geld ein gutes Gerät finden - vorausgesetzt, er weiß, wofür er es braucht.

Flachbettscanner sind längst nicht mehr unförmig, quälend langsam und noch dazu teuer. Heute gibt es schon für 50 Euro Platz sparende, schnelle Geräte mit hoher Bildauflösung und vielen Funktionen.Wer einen Scanner kaufen will, kann dem Anschein nach kaum etwas falsch machen. Zuvor sollte er sich jedoch darüber klar werden, wozu er ihn braucht.

Die Frage sei weniger, ob ein Scanner funktioniert, sondern ob er zu den Bedürfnissen des Anwenders passt, sagt Jaroslav Smycek von der Verbraucherzentrale Niedersachsen in Hannover: Der Käufer müsse aber wissen, ob er nur Dokumente oder auch Bücher, Fotos und Filme scannen will. Sind in einen Fall Tempo und Archivierungsoptionen gefragt, zählt im anderen zum Beispiel Tiefenschärfe.

Bilderfassung wichtiges Kriterium

Damit wird die Bilderfassungs-Technik zum wichtigen Kriterium. Es gibt zwei Systeme: "Charge-coupled Device" (CCD) und "Contact Image Sensor" (CIS). CIS-Scanner nutzen LED-Leuchtdioden und eignen sich laut Markus Bautsch von der Stiftung Warentest in Berlin besonders für Auflichtscans flacher Dokumente. Diese Geräte seien billiger, tendenziell schneller und bräuchten weniger Strom als die mit einer sehr hellen Lampe arbeitenden CCD-Scanner.

CCD-Scanner sind wegen ihrer höheren Tiefenschärfe vor allem für Bild- und Fotoscans geeignet. Anders als bei CIS-Modellen führt auch die Biegung einer Buchbindung nicht zu verschwommenen Ergebnissen. Für Dias sollte das Gerät eine "Durchlichteinheit" haben. Hochwertige Modelle digitalisieren laut Torsten Neumann von der in München erscheinenden Zeitschrift "Chip" bis zu zwölf Dias gleichzeitig.

dpi-Zahl sagt wenig aus

Eher zu vernachlässigen ist die Auflösung. "Der höchste Wert muss nicht die besten Ergebnisse liefern", sagt Smycek. Oft werde nur die hochgerechnete Zahl der Bildpunkte angegeben. Erreichen die auf der Packung angegebenen "dots per inch" (dpi) teils enorme Werte, sei die tatsächliche optische Auflösung oft nur halb so hoch, bestätigt Bautsch.

Ohnehin übersteigen Auflösungen von bis zu "echten" 9000 dpi die Anforderungen für den privaten Gebrauch. "Mehr als 600 dpi braucht man nicht", sagt Bautsch. Nur für Bildvergrößerungen und Dias empfehlen sich Scanner mit einer optischen Auflösung von 1600 dpi oder mehr.

Keine Zusatzsoftware kaufen

Wichtiger ist es laut Smycek, auf die mitgelieferte Software zu achten. Käufer vor allem von Billigprodukten sollten vermeiden, noch zusätzliche Programme kaufen zu müssen. Ein USB-Kabel sollte nach Bautschs Worten ebenso mit dabei sein wie eine Durchlichteinheit, die oft nicht nachrüstbar ist. Laut Neumann sollte das Gerät auch einen USB-2.0-High-Speed-Anschluss haben. Brauchbare Flachbettscanner für Dokumente kosten ab 50, Allroundgeräte etwa 150 bis 200 Euro.

Sascha Reimann/DPA / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.