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Modellbahn-Messe: Nostalgie auf winzigen Schienen

Spielkonsolen, Selbstbau-Roboter, Alleskönner-Handys - inmitten heutigen Technikspielzeugs hat die Modelleisenbahn keinen Platz mehr. Oder doch? Auf der weltgrößten Messe "Modellbahn 2006" lebt sie - zwischen Nostalgie und Fortschritt.

In schnelllebiger Zeit ist die deutsche Modelleisenbahn eine beruhigende Konstante. Hier dominieren noch immer Gebirgspanoramen mit Plätscherbach, bevölkert von Holzfällern, Pferdefuhrwerken und melkenden Bäuerinnen. Die 18-gleisigen Metropolenbahnhöfe neben winzigen Fachwerkdörfern verwundern zwar ein wenig, aber sonst stimmt das Idyll. Von Donnerstag bis Sonntag kann man solche Lummerland-Landschaften in vielfältiger Variation bewundern - auf der weltgrößten Messe der Modelleisenbahner in Köln.

Für die Modellbaubranche sieht nicht alles so schön aus wie in ihren blühenden Miniaturlandschaften. Allein im vergangenen Jahr brach der Gesamtumsatz in Deutschland um mehr als 14 Prozent auf 390 Millionen Euro ein, unter anderem auf Grund eines Rückgangs der Sammlernachfrage. "Die Modellbahnhersteller sind sicherlich in den letzten Jahren durch eine schwierige Zeit gegangen", sagt Jan Kantowsky, Geschäftsführer des Marktführers Märklin. Der seit 2002 anhaltende Abwärtstrend sei jedoch in diesem Jahr erstmals gebrochen worden. Ein großes Problem ist, dass junge Modelleisenbahner im Computerzeitalter nicht mehr so selbstverständlich nachkommen wie früher - wer will heute schon noch Lokomotivführer werden?

Die Modelleisenbahn hat ihren Traditionsplatz unter dem Weihnachtsbaum an den Gameboy verloren - sicher auch aus Kostengründen: Für eine einzelne Lok bezahlt man zwischen 80 und 600 Euro, das Einsteigerset von 100 Euro wird vom Hersteller subventioniert. Daneben ist auch technisches und manuelles Geschick erforderlich, um eine solche Technikwelt mit Drehkreuz und Schattenbahnhof unter dem Tisch zu erschaffen. Und vor allem viel Freizeit.

Ausgleich zum Tempo des Alltags

Die Hersteller glauben dennoch, die Weichen für die Zukunft richtig gestellt zu haben. Sie wollen die Modelleisenbahn als bewussten Ausgleich zu einer "Zeit mit immer mehr Tempo und Leistungsverdichtung" herausstellen, wie es Kantowsky formuliert. Außerdem spricht die Branche gezielter als früher die ganze Familie als Zielgruppe an - nicht nur Vater und Sohn - und hat sich einen festen Platz in den Lehrplänen vieler Schulen erobert: "Bereits jetzt designen, konstruieren, schrauben, feilen und forschen an den 4000 Schulen zirka 50.000 Schüler und Schülerinnen mit Hilfe des Mediums Modellbahn", berichtet der Märklin-Chef.

Fortschritt und Nostalgie zugleich

Die 200 Messeaussteller zeigen viele technische Spielereien: digital verstellbare Weichen, Licht- und Geräuscheffekte zum Beispiel. Doch die meisten der etwa 80.000 erwarteten Besucher dürften wohl für das Nostalgie-Erlebnis kommen - zwei Berge, fünf Tunnel und eine ewig nach Fahrplan drumherum kreisende Lok. Selbst wer sich nicht für Züge interessiert, kann hier vieles entdecken: Da ist ein weggewehter Hut, klein wie ein Stecknadelkopf, ein im Fall erstarrter Radler, ein scheidendes Liebespaar auf dem Bahnhof. In diesem Mikrokosmos bleiben auch die Dramen stets überschaubar.

Christoph Driessen/DPA / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.