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Im Auftrag der Polizei: Adler sollen illegale Drohnen vom Himmel holen

Was tun gegen ordnungswidrige Drohnen am Himmel? Die niederländische Polizei will den König der Lüfte, den Adler, auf Drohnen hetzen.

Adler kämpft gegen Drohne

Schnapp - diese Drohne ist in den Adlerklauen gefangen.

Immer mehr Drohnen werden verkauft, sie können mit ihren HD-Kameras die Privatsphäre von Menschen verletzen, aber vor allem besteht die Gefahr, dass Polizeieinsätze von Reporter-Drohnen begleitet und gestört werden. Was tun?

Im technikverliebten Japan tüftelt die Polizei an einer Raptor-Drohne, die eine Art Fangnetz über die feindliche Drohne wirft und den Gegner so vom Himmel holt. Im Land der Schusswaffen – den USA – gibt es inzwischen spezielle Antidrohnen-Munition, außerdem werden Jammer entwickelt, die die Steuerung der Drohne blockieren, um sie so zum Absturz zu bringen.

Einen ganz anderen Weg beschreiten die friedlichen Niederlande. Die Polizei unser Nachbarn versucht, Adler so abzurichten, dass sie ordnungswidrige Drohnen vom Himmel holen. Die Jagd mit Hilfe eines Greifvogels hat Tradition und galt lange Zeit als edelste Form des Waidwerks, wenn man auch meist kleinere und wendigere  Vögel als den majestätischen Adler abrichtete.

Adler kämpft gegen Drohne

Die Beute wird stolz in Sicherheit gebracht.

Der Adler geht auf die Drohnen-Jagd

In einem Demonstrationsvideo der Polizei klappt das Abfangen der Drohne ohne Probleme. Der Adler fährt die Krallen aus und – ZACK - die Drohne wird von den Klauen gepackt. Wenn alles gut geht, bringt der Adler seine Beute sicher zur Erde. Man muss also nicht fürchten, dass die Drohne einem Fußgänger auf den Kopf fällt.

Eine ökologisch korrekte Fangmethode. Der Adler muss nicht umdenken, er hält die Drohne einfach für eine Beute. Die Belohnung nach dem Einsatz bestärkt ihn in diesem Glauben. Sjoerd Hoogendoorn, Leiter des Programms "Guard from Above", sagt: "Seit Jahren sucht die Regierung nach Methoden, dem unberechtigten Einsatz von Drohnen zu begegnen. Manchmal gibt es eine Low-Tech-Lösung für ein High-Tech-Problem. So wie hier mit unseren trainierten Vögeln. Wir nutzen nur die natürlichen Instinkte der Vögel."  Noch ist die Raubvogelstaffel in der Erprobung, aber laut niederländischen Medien könnte sie in wenigen Monaten zum Einsatz kommen.

Adler kämpft gegen Drohne

Der Adler wirkt grimmig.

Ein Adler will gepflegt werden 

Doch es gibt Zweifel, ob die spektakuläre Greifvogelmethode wirklich Zukunft hat. Bei größeren Drohnen besteht die Gefahr, dass sich der Vogel an den Rotoren verletzt. Nur die kleinen Drohnen haben einfache Plastikrotoren, bei leistungsfähigeren Modellen sind die Flügel messerscharf und können aus einem widerstandsfähigen Kompositmaterial bestehen, das den Adler verstümmeln könnte.

Außerdem will ein Adler liebevoll gehalten und gepflegt werden. Im Falle eines Einsatzes muss das Tier erst zum Ort des Geschehens transportiert werden, da nicht jeder Streifenwagen in Zukunft mit einem Adler ausgestattet werden kann. Da hat die rabiate US-Methode durchaus Vorzüge. In den USA besitzt jeder Streifenwagen eine Pumpgun, für den Anti-Drohnen-Kampf muss nur die Spezial-Munition geladen werden. 

Dieses Video zeigt eine Drohne, die in freier Wildbahn von einem wildlebenden Adler erlegt wurde. Der Vogel sah in der Drohne offenbar eine Bedrohung seines Reviers. 


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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(