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RFID-Daten: EU-Kommission will Transparenz

Immer mehr Artikel in Supermärkten und anderen Läden werden mit RFID-Chips ausgestattet. Deswegen will sich die EU-Kommission der größten Verbraucher-Sorge bei der Verwendung dieser Technologie annehmen.

Verbraucher müssen nach Ansicht der EU-Kommission beim alltäglichen Umgang mit drahtlos ablesbaren Funketiketten die Kontrolle über die Daten behalten. Sie müssen sicher sein können, dass so genannte RFID-Chips etwa auf Lebensmitteln nicht die Privatsphäre verletzen und auf Wunsch auch deaktiviert werden können, wie die zuständige Kommissarin Vivane Reding auf einer Tagung zur Zukunft von RFID in Brüssel sagte.

Der europäische Markt für diese Funktechnologie wächst langsamer als in anderen Teilen der Welt. Der Datenschutz sei die größte Sorge der Verbraucher, und sowohl die Industrie als auch die Behörden müssten darauf Antworten finden, erklärte Reding mit Blick auf eine europaweite Umfrage. Die Menschen müssten darüber Bescheid wissen, was mit ihren Informationen geschehe und wie man sie abschalte. Falls neue Regeln der EU notwendig würden, wäre die Kommission bereit zu handeln, betonte Reding. RFID-Chips kommen unter anderem zum Auslesen von Daten in Ausweisen, auf Gepäck, im Handel oder auch im Arzneimittelbereich zum Einsatz.

AP / AP
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