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Speicherkarte: Speichern und funken - direkt aus der Kamera

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Von Matthias Lauerer

Ob Weihnachts- oder Geburtstagsfeier: die Bilder der mehr oder weniger wilden Aktivitäten werden heute mit Digitalkameras geschossen. Um die Fotos weiterzugeben, sind Kabel, Computer oder Drucker vonnöten. Und oftmals bleiben die Bilder auf dem jeweiligen, meist zwei bis vier Gigabyte großen Datenchip gefangen, der in der Kamera steckt.

Wäre es nicht einfacher, die Bilder ohne mühselige Umwege direkt vom Chip aus zu versenden? Auf diese Idee kam vor zweieinhalb Jahren der US-Amerikaner Yuval Koren. Im Frühjahr 2005 habe er, sagt Koren, Bekannten und Verwandten versprochen, seine Bilder einer Hochzeit bald weiterzugeben. Doch er brach dieses Versprechen. Und so setzte sich der ehemalige Manger des Netzwerkkonzerns Cisco hin und dachte nach. Das Resultat nennt sich nun "Wifi"-SD-Karte. Koren gründete das Unternehmen "Eye-Fi Inc.", dem es in 30 Monaten Entwicklungsarbeit gelang, eine herkömmliche 2-GB-SD-Karte mit einem Funkchip nach dem Wifi-Standard auszustatten.

Drahtloser Bildertransfer

Diese Speicherkarte ermöglicht es Digitalkameras, über drahtlose Datenübertragung Kontakt mit anderen Geräten aufzunehmen und sich in bestehende Funknetzwerke einzuklinken. Der Chip nimmt Kontakt mit dem WLan-Netz auf, und die gespeicherten Bilder-Daten werden per Funk gesendet. Danach werden die empfangenen Bilder automatisch in einem zuvor gewählten Ordner auf dem Empfänger-Rechner gespeichert. Dabei müssen sowohl Computer als auch die mitgelieferte "Eye-Fi"--Software in Betrieb sein. Will man die Bilder vom Computer aus versenden, so hilft der mitgelieferte Kartenadapter für den USB-Anschluss. Die Reichweite des Funkchips beträgt laut Hersteller in geschlossenen Räumen 15 und im Freien 30 Meter.

Der Nutzer bestimmt selbst, welche Bilder gesendet werden und welche besser nicht. So lässt sich das Übermitteln von Peinlichem verhindern. Mit Gespür für die Zukunft schloss die Firma unter anderem Verträge mit den Webseiten-Anbietern "Facebook", "Snapshot" und "Flickr". Denn besonders Teenager lieben diese Web 2.0-Seiten. So können sie ihre Bilder schnell und ohne Kabelsalat direkt auf die Social-Network-Seiten stellen.

Den "Wi-Fi"-Chip liefert der kalifornische Hersteller "Atheros". Dieser benötigt 70 Prozent weniger Energie als andere Chips. Nur so ist es möglich, ihn in einer normalen SD-Karte unterzubringen.

Das Endergebnis ist so klein wie eine herkömmliche SD-Karte und kommt in der Farbe Gelb daher. Nur das weiß aufgedruckte Wörtchen "Wireless" verrät die besondere Fähigkeit der Karte. Mitte Oktober 2007 genehmigte die amerikanische Zulassungsbehörde "Federal Communications Commission" (FCC) die Herstellung und Verbreitung des Produkts. Das nötige Risiko-Kapital in Höhe von 5,5 Millionen Dollar für die Gründung des zehnköpfigen Unternehmens im kalifornischen Mountain View stammt von "Opus Capital" und "Shasta Ventures".

Teurer Einstieg

Doch der Einführungspreis ist hoch. Für das Wunderwerk müssen Käufer in den USA 99,99 US-Dollar, also umgerechnet aktuell 66,60 Euro bezahlen. Eine reguläre 2-Gigabyte-Karte kostet beim Onlinekaufhaus Sears 44,99 Dollar.

Ein Wermutstropfen bleibt für alle europäischen Kunden. In Deutschland ist die Einführung der "Eye-Fi"-Karte bislang noch nicht geplant. "Wir konzentrieren uns zurzeit auf den amerikanischen Markt", sagt die Firmen-Pressesprecherin Mindy Whittington auf stern.de-Anfrage.

Auch eine wichtige Frage bleibt bislang unbeantwortet: Wie steht es um die Daten-Sicherheit beim Versenden der Bilder? Laut technischen Daten beherrscht die Karte die gängigen Verschlüsselungsverfahren. Doch noch immer sind laut www.zdnet.de 20 Prozent aller Funknetzwerke in Deutschland unsicher. Und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) fügt in seinem Bericht zur Internet-Sicherheit aus dem Jahr 2005 an: "So ist die WLan-Verschlüsselung mit WEP noch weit verbreitet, obgleich diese in kürzester Zeit von kriminellen Individuen ausgehebelt werden kann." "WEP"-Verschlüsselung ist bereits im im Jahr 2001 geknackt worden. Doch selbst der Nachfolge-Code Namens "WPA", (Wi-Fi Protected Access), bot keine 100-Prozentige Sicherheit und wurde vor drei Jahren durch den "WPA 2"-Schlüssel verbessert. Grundsätzlich sollte jeder diese Verschlüsselungs-Variante an PC oder Notebook einstellen. Nicht nur, wenn er private Fotos versendet.

Bis man die Karte auch in Deutschland kaufen kann, sind als weiterhin Daten-Kabel und ausreichend Geduld die Mittel der Wahl, um Bilder wie bisher zu befreien.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.