VG-Wort Pixel

Aufklärer der Luftwaffe Warum der Tornado die erste Wahl der Bundeswehr im Ausland ist

Bosnien, Afghanistan, Irak. Wenn Deutschland seinen Bündnispartner helfen will, sind sie im Einsatz: Die Aufklärungs-Tornados der Luftwaffe. So auch im offiziellen "Krieg gegen den IS" in Syrien und dem Irak. Sechs Exemplare des Jets fliegen von der Nato-Basis im türkischen Incirlic aus Einsätze. Ihr Auftrag: Aufklären – und Bilder von möglichen Zielen bereitstellen. Zumindest für die Politik handelt es sich dabei nicht um einen Kampfeinsatz.


Die Luftwaffe nutzt dafür die so genannten RECCE-Tornados. Ausgestattet sind sie mit einem speziellen Behälter unter dem Rumpf. Er enthält Aufklärungstechnik, die hochauflösende Aufnahmen bei Tag und Nacht machen kann. Dabei werden die Bilder in Echtzeit an Bodenstationen übertragen.


Doch auch wenn die Technik neu ist – der Tornado ist bereits seit den 80er-Jahren im Einsatz. Auch Großbritannien, Italien und Saudi-Arabien betreiben den zweisitzigen Jet. Sein besonders Merkmal: Er kann extrem tief fliegen und ist flexibel einsetzbar. 85 Tornados sind heute noch bei der Luftwaffe in Betrieb, ausgeliefert wurden insgesamt 357. Doch die meisten Tornados wurden inzwischen durch den Eurofighter ersetzt.
Mehr
Wenn Deutschland seinen Bündnispartnern helfen will, sind sie ganz vorne mit dabei: die Tornados der Luftwaffe. So wie derzeit in Syrien. Dabei soll der Kampfjet vor allem eins: auf keinen Fall kämpfen.

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker