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Waldbrand-Bekämpfung: Jumbo im Löscheinsatz

Dieser rettende Riese ist der einzige seiner Art: Eine zum Löschflugzeug umgebaute Boeing 747 fliegt gerade bei den Waldbränden in Kalifornien ihre ersten Einsätze. Die Leistungsfähigkeit des Flugzeugs ist beeindruckend - ebenso wie die Kosten pro Einsatz.

Vor sechs Wochen noch faszinierte sie Fachleute und Laien am Flughafen Frankfurt-Hahn: In niedriger Höhe überflog eine Boeing 747 das Gelände und versprühte über den Wäldern der Umgebung tonnenweise Wasser. Der Jumbo-Jet des amerikanischen Unternehmens Evergreen International Aviation präsentierte auf einer Werbetour seine ungewöhnlichen Einsatzmöglichkeiten. Die verheerenden Waldbrände in Kalifornien bedeuten für das größte Löschflugzeug der Welt jetzt den Ernstfall. Im Dauereinsatz unterstützt der Supertanker die verzweifelten Bemühungen der vielen tausend Feuerwehrleute im Kampf gegen die Flammen.

Noch rechtzeitig bevor die alljährlich befürchteten Brände entstanden, hatte der US-Bundesstaat Kalifornien die Maschine gemietet und auf dem Flughafen Victorville stationiert. Der Wasserbomber gilt als das modernste, zielgenaueste und kapazitätsmäßig größte Brandbekämpfungsflugzeug der Welt. Mit einer Nutzlast von 77.600 Litern kann das Flugzeug nahezu achtmal soviel Löschflüssigkeit aufnehmen wie die sonst in Kalifornien üblichen Maschinen vom Typ P3.

Als besonderen Vorteil hebt die Betreiberfirma das Druckluft-Tankentleerungssystem hervor. Damit sei die Maschine in der Lage, die Abwürfe auch zu unterbrechen - der Supertanker kann bei einem einzigen Flug mehrere Brandherde bekämpfen.

Nachdem die umgebaute Boeing 747 bereits im vergangenen November ihre technische Zulassung der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA bekommen hatte, kam die vorläufige Spezialgenehmigung für den Löschbombereinsatz gerade rechtzeitig für die Waldbrandsaison 2009 und darüber hinaus. Die Konstrukteure betonen, dass der Supertanker die Möglichkeiten bei der Waldbrandbekämpfung erheblich verändern werde.

Würde auch nach Europa kommen

Über ihre Partnerfirma Air Charter Service (ACS) bietet Evergreen den Supertanker auch für Einsätze in Europa an. "Europa hat in den letzten Jahren eine Reihe schwerer Waldbrände erlebt, und der Supertanker ist daher eine wichtige Ergänzung des europäischen Brandbekämpfungsarsenals", sagte ACS-Geschäftsführer Tony Bauckham, der von Anfang an die Entwicklung des Flugzeugs begleitet hat, bei der Vorstellung des Jumbos in Deutschland.

Mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt das Zentrum für globale Feuerüberwachung in Freiburg (Global Fire Monitoring Center - GFMC) den Jumbo-Einsatz. Das GFMC arbeitet im Auftrag der UN an internationalen Strategien zur Reduzierung der katastrophalen Auswirkungen von Feuern auf allen Kontinenten. "Der Supertanker zeigt uns auf technischer Ebene, dass wir bei einer Größenordnung angekommen sind, die sich ein einzelnes Land zum Beispiel in Europa nicht leisten kann. Deshalb ist internationale Zusammenarbeit gefordert, um auch kosteneffizient arbeiten zu können", sagte Alexander Held vom GFMC.

Hohe Kosten

Der Einsatz des Jumbos hat seinen Preis: Nach einem Bericht des Fachmagazins "Flugrevue" kostet die Nutzung des Supertankers zuzüglich Kerosin 29.500 Dollar pro Stunde (20.600 Euro). Pro Einsatztag müssten mindestens vier Stunden gebucht werden. In dem Vertrag habe Kalifornien pro Saison elf Einsatztage garantiert.

50 Millionen Dollar und 20.000 Arbeitsstunden für die Entwicklung hat Evergreen nach eigenen Angaben investiert. Die Maschine eignet sich nicht nur für Waldbrandbekämpfung. Mit dem Supertanker kann man nach Angaben des Unternehmens schnell auch auf viele Umwelt- und Sicherheitsgefahren reagieren. Das gelte zum Beispiel für den Abwurf von Bindemitteln gegen Ölverschmutzung von Meeren. Auch sei die Dekontaminierung großer Gebiete zum Beispiel bei radioaktiver, chemischer und bakteriologischer Verseuchung möglich.

Wolfgang Duveneck/DPA / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.