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Android-Smartphone: Oneplus 6T: Dieses China-Smartphone treibt Samsung und Co. vor sich her

Mit schickem Design, toller Technik und günstigem Preis setzt der chinesische Hersteller Oneplus die etablierte Konkurrenz unter Druck. Im Test kann das neue Oneplus 6T wirklich punkten. Ausgerechnet das innovativste Feature ist aber eher ein Rückschritt.

Das Oneplus 6T kombiniert schickes Design mit guter Technik und einem starken Preis.

Das Oneplus 6T kombiniert schickes Design mit guter Technik und einem starken Preis.

stern.de

Es ist ein Rezept, das aufgeht: Mit schicker Technik zum günstigen Preis macht Oneplus in der Tech-Szene immer wieder auf sich aufmerksam - auch, weil das vermeintliche Start-up mit Unterstützung des chinesischen Riesen Oppo das Eigenmarketing in den sozialen Netzwerken perfekt beherrscht. Das 549 Euro teure Oneplus 6T kann im Test aber auch so überzeugen. Und das, obwohl sein markantestes Feature keinen echten Vorteil bringt.

Die Rede ist vom Fingerabdruck-Sensor: Den hat Oneplus als einer der ersten Hersteller direkt im Display untergebracht. Leider zeigt sich das im Test als weniger nützlich, als es klingt. Zum einen muss man den Finger dazu auf eine vorgeschriebene Fläche am unteren Rand drücken. Zum anderen dauert die Erkennung länger, als man von den klassischen Scannern gewohnt ist, braucht teilweise auch mehrere Versuche. Und: Man muss das Display erst einschalten. Das Entsperren auf dem Weg von der Hosentasche ins Sichtfeld entfällt also. Dann lieber einen kleinen Sensor auf der Rückseite, wie ihn etwa Samsung verbaut.

Der Fingerabdruck-Scanner im Display ist nicht so schnell wie die klassischen Hardware-Buttons

Der Fingerabdruck-Scanner im Display ist nicht so schnell wie die klassischen Hardware-Buttons

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Schickes Design, potente Technik

Der Scanner  hätte aber wohl nicht in Oneplus' minimalistisch-schickes Design-Konzept gepasst. Tatsächlich ist das 6T auf seiner abgerundeten Glasrückseite noch schlichter als viele Konkurrenten. Lediglich ein Logo und die Doppelkamera samt Blitz zieren die mattierte Fläche. Auch vorne ist weniger mehr: Wie die meisten Hersteller setzt auch Oneplus auf ein mit 6,41 Zoll riesiges Display mit minimalem Rand. Die Einkerbung für die Kamera ist noch einmal geschrumpft. Es bleibt nur ein kleines Dreieck,  der Ohrhörer ist in den Rahmen darüber verschwunden. Das macht etwas her.

Technisch muss sich das Oneplus 6T ebenfalls nicht verstecken: Mit dem Snapdragon 845 hat es den schnellsten frei verfügbaren Chip an Bord, dazu kommen 6 GB oder mit 30 Euro Aufpreis sogar 8 GB Arbeitsspeicher. Das sorgt für starke Performance. Hinzu kommen mindestens 128 GB Speicher, als größtes Modell stehen 256 GB zur Verfügung. Da lässt es sich verkraften, dass keine microSD-Karten unterstützt werden.


Die technischen Daten im Überblick:

  • 6,41 Zoll AMOLED Display mit 1080 x 2340 Bildpunkten
  • Snapdragon 845, 4 x 2.8 GH und  4 x 1.7 GHz
  • 6 oder 8 GB RAM, mindestens 128 GB Datenspeicher
  • Doppelkamera mit 16MP und 20 MP und f1,7-Blende
  • Akku mit 3700 mAh
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Kamera auf Vorjahresniveau

Die Kamera kann sich sehen lassen, als alleiniger Kaufgrund taugt sie aber nicht. Die Bilder sind gut, die Farben ebenfalls. Zudem löst sie flott aus. Allerdings sehen Bilder in der Nachbearbeitung oft etwas künstlich aus. Hinzu kommen leichte Schwächen bei schlechtem Licht. Mit dem iPhone X aus dem letzten Jahr kann es Oneplus so noch aufnehmen, mit aktuellen Spitzenknipsen wie der des iPhone X oder der des Pixel 3 kann es aber nicht mithalten.

Einige kleinere Schwachpunkte leistet sich Oneplus bei den Zusatzfeatures: Das 6T ist nicht wasserdicht, kann trotz Glasrückseite nicht kabellos geladen werden. Dafür ist es dank Schnellladetechnik aber auch am Kabel flott befüllt. Gut ist auch die Unterstützung von Android 9: Das noch recht junge System ist vorinstalliert.

Der Ohrhörer befindet sich oberhalb der Frontkameraim Rahmen

Der Ohrhörer befindet sich oberhalb der Frontkameraim Rahmen

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Fazit: Starker Konkurrent für Samsung und Co.

Mit dem Oneplus 6T liefert der Hersteller wieder eine starke Alternative zu den üblichen Platzhirschen. Die Kombination aus schickem Design und guter Technik überzeugt - vor allem zu diesem Preis. Zum vollwertigen Premium-Gerät fehlen aber die Spitzenkamera und Extrafeatures wie ein wasserdichtes Gehäuse. Der im Display untergebrachte Fingerabdruck-Scanner ist zwar technisch beeindruckend, im Alltag aber kein echtes Plus.

Als Alternative kann man sich das Samsung Galaxy S9 anschauen, das mit weniger Speicher bereits unter 500 Euro angeboten wird. Bessere Technik gibt es beim Pixel 3, dem iPhone XS (hier bei uns im Test) oder dem Huawei Mate 20 Pro, hier sogar ebenfalls mit Fingerscanner im Display. Für diese Geräte muss man allerdings auch deutlich mehr bezahlen.

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hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(