HOME

Um eine Frau zu beeindrucken: Mann kommt mit Hubschrauber zum Date und gibt sich als Trump-General aus

Was man so alles als Mann tut, um eine Frau zu beeindrucken. Ein Mann aus North Carolina hat die Latte nun noch einmal höher gelegt: Er holte seine Traumfrau mit einem Hubschrauber ab und gab sich als General auf geheimer Mission aus.

Hubschrauber

Mit dem Hubschrauber zum Date – das macht Eindruck. Wenn man nicht anschließend verhaftet wird (Symbolbild).

Getty Images

Christian Desgroux muss wirklich verliebt gewesen sein. Und Liebe, das weiß man, lässt Menschen manchmal verrückte Dinge tun – auch Männer. Der 57-Jährige aus North Carolina scheute weder Mühen noch Kosten noch Risiko, um die Frau seiner Träume zu beeindrucken. Dafür steht er nun vor Gericht.

Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, charterte der Mann Anfang November einen Hubschrauber und landete bei Sonnenuntergang auf einem kleinen Fußballplatz auf dem Gelände der Softwarefirma, bei der die Frau arbeitet. Dann kam sein großer Auftritt: In voller Montur eines Drei-Sterne-Generals stieg es er aus dem Helikopter und erklärte, er müsse die Frau zu einem streng geheimen Treffen mit Präsident Donald Trump bringen.

Er handelte angeblich im Auftrag von Donald Trump

Das überzeugte die Sicherheitsleute offenbar zunächst: "Er salutierte vor ihnen und sie salutierten zurück", sagte Agent Tony Bell von der US-Heimatschutzbehörde nun vor Gericht aus. So fand das Date tatsächlich im Hubschrauber statt – weil Desgroux aber keine Ahnung hatte, wo er hinfliegen sollte, kreisten die beiden einfach 30 Minuten lang über dem Gelände. Geflogen übrigens von einem Piloten, denn Desgroux war nie beim Militär und hat auch keine Ahnung, wie man einen Helikopter fliegt. 

Dann klärte sich die Hochstapelei auf. Als der angebliche General und die (verheiratete) Frau wieder landeten, wurde er festgenommen. Sogar eine Terroreinheit beschäftigte sich mit dem Fall. Die Ermittler vermuten, dass Desgroux unter psychischen Problemen leidet.

Bis zu drei Jahre Haft

Die überraschte Frau hat keine Konsequenzen zu befürchten. "Sie wusste nicht, wie sie damit umgehen sollte. Sie spielte einfach mit", sagte Agent Bell in der Gerichtsverhandlung. Eigentlich habe die Frau erwartet, dass Desgroux sie mit einem Auto abholen würde.

Ob sich seine Chancen bei der Angebeteten mit der mutigen, aber gefährlichen Aktion erhöht haben, ist nicht bekannt – man möchte es kaum glauben. Sicher aber ist, dass Desgroux nun vorerst in Untersuchungshaft bleibt. Ihm droht wegen des Tragens eines falschen Army-Titels und Bedrohung der öffentlichen Sicherheit eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren.

Schwarzmeer-Zwischenfall: Bordkamera zeigt: Russischer Kampfjet verfehlt US-Aufklärer nur knapp
epp

Wissenscommunity