HOME
Neon-Logo

Studie: Ist es schon Fremdgehen, wenn man den Ex auf Instagram stalkt?

Wo fängt Fremdgehen an? Wie viele von uns haben schon mal fremdgeknutscht? Diese Fragen wollte eine Studie des Online-Fremdgeh-Portals Gleeden beantworten.

Frau und Mann im Bett

Wo fängt Fremdgehen an? Dieser Frage wollte eine Studie nachgehen.

Getty Images

Wo fängt eigentlich Fremdgehen an? Beim Sex mit einer anderen Person? Oder beim Fremdknutschen? Oder vielleicht schon, wenn die Gedanken beim Sex mit dem Partner oder der Partnerin in Richtung einer anderen Person ausrutschen? Und wie ist es eigentlich mit dem virtuellen Seitensprung? Darf man in einer Beziehung per SMS mit anderen Menschen flirten? Oder sich einen ganzen Nachmittag lang mit dem Instagram-Kanal des Ex-Freundes oder der Ex-Freundin beschäftigen? All diese Fragen hat sich auch die französische Online-Dating-Community "Gleeden" gestellt und anschließend gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Ifop anhand einer europaweit durchgeführten Studie beantwortet.

In dem Netzwerk melden sich größtenteils Frauen an, die bereits in einer Beziehung sind. Zum einen bedeutet dies, dass die 1001 Frauen, die für die Studie befragt wurden, nicht unbedingt repräsentativ für die allgemeine Bevölkerung sind, andererseits ist es faszinierend zu erfahren, wo genau die Grenzen zwischen unschuldigem Verhalten und einem Seitensprung gesehen werden. So gehen beispielsweise 21 Prozent der deutschen Frauen davon aus, dass es sich bei Oralverkehr mit einer fremden Person noch nicht um Fremdgehen handelt. Und eine von fünf deutschen Frauen findet, dass es kein Seitensprung sei, wenn man mit einer Person des gleichen Geschlechts schlafe.

NEON Unnützes Wissen: Wann Frauen am häufigsten fremdgehen - zehn spannende Fakten zu Beziehungen

Deutsche Frauen sind Vorreiter in Sachen Seitensprung

Im Allgemeinen sind deutsche Frauen europaweit unter den Vorreitern in Sachen Fremdgehen: So haben 39 Prozent bereits einmal fremdgeknutscht, 28 Prozent schon mal mit einer anderen Person geschlafen und stolze 50 Prozent den Wunsch nach einem anderen Partner oder einer anderen Partnerin verspürt. Über ein Fünftel schaut sich in regelmäßigen Abständen die Social-Media-Präsenz eines Ex-Partners oder einer Ex-Partnerin an oder versendet sogar zweideutige Nachrichten. 

Den Grund für diese recht hohen Zahlen sieht eine Gleeden-Sprecherin übrigens im Netz: "Das Internet hat die Welt der heimlichen Romanzen in den letzten Jahren enorm verändert. Im Gegensatz zu früher ist die Kontaktaufnahme zu jemandem außerhalb des eigenen sozialen Umfelds heute wesentlich leichter."

Quelle: "Gleeden"

jgs

Wissenscommunity