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BOCHUM: Auf der Suche nach der eigenen Persönlichkeit

Akademie der Ruhr-Universität eröffnet »Profiling-Center«

Akademie der Ruhr-Universität eröffnet »Profiling-Center«

Sie sind Unternehmer und suchen für Ihren Betrieb Mitarbeiter, deren Profil genau den Ansprüchen ihrer Firma genügt? Oder sind Sie vielleicht jemand, der schon immer einen genauen Überblick über alle Facetten der eigenen Persönlichkeit haben wollte? Dann dürfte das »Profiling-Center« der Akademie der Ruhr-Universität Bochum genau das Richtige für Sie sein. Diese erst kürzlich etablierte Einrichtung hat es sich zum Ziel gesetzt, mittels eines ausgeklügelten Persönlichkeitstests eigene Entwicklungsziele zu identifizieren, zu formulieren und zu erreichen.

Das Team des »Profiling-Centers«, allesamt Diplom-Psychologen, setzt dabei auf eine offene Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich. Das Center formuliert es so: »Im Vorfeld werden Zielstellung und Informationsweitergabe mit dem Auftraggeber verbindlich vereinbart.« Der Klient werde über jene Konditionen informiert. Zudem bemühe sich das »Profiling-Center« um konstruktive und kritische Rückmeldungen. Die Einschätzungen und Ergebnisse würden dann nachvollziehbar erläutert. Für die Mitarbeiter des »Profiling-Centers« ist es darüber hinaus auch unerlässlich, nachzuhaken, ob ihre Beratungstätigkeit von Erfolg gekrönt ist: »Konkret bedeutet dies eine kontinuierliche Evaluation unserer Maßnahmen durch Teilnehmerbefragungen sowie Evaluation der erreichten Veränderung in der beruflichen Praxis.«

»Klarheit«, »Orientierung« und »Effizienz« heißen dabei die drei Zauberworte in der schönen neuen Persönlichkeitswelt. Mit dem »Profiling-Center« soll Unternehmen ein effektives Werkzeug bei der Gestaltung von Personalauswahl und -entwicklung mit an die Hand gegeben werden. »Privatpersonen haben die Möglichkeit, eigene Stärken und Schwächen zu entdecken und eine Orientierung hinsichtlich beruflicher Perspektiven zu bekommen«, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der Ruhr-Universität. Dass soviel Service nicht ganz kostenlos ist, versteht sich von selbst, wenn sich auch die Internet-Seiten des »Profiling-Center« dazu ausschweigen. Weitere Informationen hält aber Diplom-Psychologin Lisa Krelhaus von der Akademie der Ruhr-Universität unter der Rufnummer 0234/30765760 bereit. (sf)

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.