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Gelassenheit statt Perfektion: Zehn Zeichen, an denen man gute Eltern erkennt

Von der berührenden Beerdigungsrede für den Hamster bis zu grundsätzlicher Gelassenheit in (fast) jeder Situation - woran Sie erkennen, dass Sie trotz gelegentlicher Nachlässigkeiten gute Eltern sind.

War es okay, dieses Wochenende feiern zu gehen und den Nachwuchs bei Oma und Opa zu parken oder neulich schon wieder Pommes statt Pastinaken zu füttern? Mütter und Väter leben häufig in der Angst, etwas falsch zu machen, sich nicht gut genug zu kümmern. Das kann zuweilen recht zermürbend sein. Außerdem führen Kinder für gewöhnlich mit ihren Eltern keine motivierenden Feedbackgespräche, sondern nehmen, quengeln, quaken. Weil sie eben Kinder sind. Wie wir es alle mal waren.

Zeit, endlich mal die Mamas und Papas zu loben und ihre Befürchtungen ein wenig zu zerstreuen.

Hier sind zehn Zeichen dafür, dass Sie hingebungsvolle Eltern sind. Pommes hin oder her.

1. Wenn Ihr Kind sein verrotztes Lieblingskuscheltier irgendwo verloren hat, machen Sie sich unverzüglich auf die Suche. Auch bei Nacht und im Regen.

2. Sie halten eine zutiefst berührende Beerdigungsrede für Fuzzi, den toten Teddyhamster - obwohl das nächtens im Laufrad lärmende Tierchen Sie zuvor immer um den Schlaf gebracht hat.

3. Ihr Kind kennt Tomaten nicht nur als Ketchup. Aber auch.

4. Sie sagen auch vor einem wichtigen Termin nicht Nein, wenn ihr Kind mal bei Ihnen im Bett schlafen will. Obwohl Sie genau wissen, dass Sie spätestens nach einer halben Stunde mit dem Hintern über der Bettkante hängen werden.

5. Sie tun überzeugend so, als freuten Sie sich ebenso wie Ihr Sprössling über die erste Klassenreise - obwohl die Sorge Ihnen auf einen Schlag zwölf neue graue Haare beschert.

6. Sie arbeiten manchmal nachts am Computer, um Job-Deadlines halten und gleichzeitig Zeit für den morgigen Kindergartenfasching haben zu können.

7. Sie bleiben selbst dann gelassen, wenn Ihr Kind alle Geburtstagsgeschenke inklusive der wochenlang geplanten Party hasst und andere anwesende Eltern ob des Trotzanfalls anfangen, nach einem Exorzisten zu fragen.

8. Wenn Ihr Kind Ihnen Suppe aus kaltem Brühwürfelwasser und Apfelstückchen "kocht", probieren Sie ohne zu zucken und finden es selbstverständlich köstlich.

9. Sie versuchen, Ihr Kind bei seiner freien Entfaltung bestmöglich zu unterstützen und machen selbst abrupte Hobbywechsel von Ballett zu Boxen und wieder zurück mit.

10. Sie kennen keinen einzigen Songtext aus den Charts mehr, aber in Sachen Textsicherheit macht Ihnen sowohl bei Ritter Rost als auch bei Rolf Zuckowski niemand etwas vor.

Im Zweifel halten Sie's einfach mit dem, was Oma noch wusste: Ein Kind muss man lieben, der Rest findet sich.

jbw
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