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HAMBURG: Zu früh gefreut

Doch keine Zulassungshoheit für Hochschulen

Doch keine Zulassungshoheit für Hochschulen

Alle Zeichen standen auf Wechsel. Vor kurzem hatte der Beirat der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) auf einer Hochschulkonferenz auf Sylt vorgeschlagen, dass sich Universitäten und Fachhochschulen in Numerus-Clausus-Fächern jeden zweiten Studenten nach eigenen Kriterien selbst aussuchen sollten. So könnte eine Jura-Fakultät mit dem Schwerpunkt internationales Recht Fremdsprachenkenntnisse berücksichtigen oder eine Uniklinik von Medizinstudenten Praktika oder soziales Engagement verlangen. Der Hamburger Unipräsident Jürgen Lüthje - zugleich auch Vorsitzender des ZVS-Beirats - wollte erreichen, dass die Hochschulen »mehr Eigenverantwortung übernehmen sollten und sich die Studenten in den NC-Fächern aussuchen, die zu ihnen passen.« Die andere Hälfte der Plätze in den 14 Mangelstudienfächern wie Betriebswirtschaft oder Psychologie sollte nach Lüthjes Worten weiter durch die ZVS vergeben werden - nach Abiturnotendurchschnitt und Wartezeit.

Zugleich waren aber auch Stimmen laut geworden, die einer Neuregelung skeptisch gegenüber standen. Sie befürchteten ein Chaos von Mehrfachbewerbungen und mehr Ungerechtigkeit durch uneinheitliche und dezentrale Studienplatzvergabe. Die Kritiker sollten sich durchsetzen: Viola Griehl, die Pressesprecherin der Hamburger Uni, sagte auf Anfrage, dass der Verwaltungsausschuss der ZVS den Vorschlag des Beirats schließlich doch abgelehnt habe. Im Klartext: Es bleibt alles beim Alten, die ZVS behält ihre Zulassungshoheit. Die Hochschulen können weiterhin 20 Prozent der Plätze selbst an Bewerber vergeben, die bei der ZVS durchgefallen sind. Wovon allerdings neun von zehn Unis keinen Gebrauch machen... (cp)

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.