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Love From Hell: Scheiße, Verlobung geplatzt, aber alles schon auf Instagram!

Social Media bedeutet auch immer irgendwie Krieg: Gwyneth Paltrow disst Instagram-Junkie Justin Bieber. Lena Meyer-Landruth kämpft gegen Mobbing. Hailey Baldwin stalkt die Ex ihres Gatten. Und alle nur so: Hoppla!

Dumm gelaufen, eben noch "Bride  to be" und jetzt ...

Dumm gelaufen, eben noch "Bride  to be" und jetzt ...

In einigen Klatschmagazinen gibt es die alberne Rubrik "Stars - ganz normal". Dort sieht man dann Fotos von Leuten wie Brad Pitt oder Nicole Kidman, wie sie sich mit ungezogenen Gören, einer schweren Einkaufstüte oder Rettungsringen herumplagen. Also in gänzlich unglamourösen Momenten.

Viele Menschen beruhigen solche Fotos. Sie können dann sagen: "Guck mal, Elfriede, der Pitt hat auch nichts als Ärger mit seinen Blagen." Oder: "Siehst du Rainer? Ungeschminkt sieht die Kidman auch nicht besser aus als ich." Dann kann man sich zurücklehnen und freuen, dass die Superreichen eben auch "nur Menschen" sind.

Menschen wie wir

Das gilt oft auch für ihr Verhalten in den sozialen Medien. Gwyneth Paltrow schoss diese Woche den Vogel ab, indem sie die frischvermählten Insta-Junkies Justin Bieber und Hailey Baldwin ganz subtil disste, nach dem Motto: Nehmt euch ein Zimmer, Kinder. Bieber hatte zunächst ein Foto seiner Angebeteten mit "Ur just too much" ("Du machst mich fertig!"), gefolgt von: "Du machst mich scharf!" kommentiert. Hailey hatte dem nichts hinzuzufügen, dafür knallte die 46-jährige Oscar-Preisträgerin den Turteltäubchen ein trockenes "too much information", (zu Deutsch: "zu viel Info") in die Kommentarspalte.

"Weiches" Schamhaar?!?

Das war witzig, weil es die Biebers in letzter Zeit echt mit Knutschfotos übertrieben hatten. Allerdings muss sich die Oscar-Preisträgerin auch selbst an die Nase fassen, schließlich versorgt auch sie die Welt gerne mal mit privaten Infos, die keiner braucht. Neulich schwärmte sie in einer Talkshow wie "weich" ihr Schamhaar sei. Auf ihrem Blog "Goop" empfiehlt sie güldenen Dildos und Dreier, um Pep ins eheliche Schlafzimmer zu bringen. Ihre aalglatte Scheidung von Chris Martin inszenierte sie als neuen Lifestyle-Trend "Conscious uncoupling" (zu Deutsch: "bewusste Ent-Partnerung"). Und auf "Goop" kann man außerdem nachlesen, wer bei ihrer Hochzeit im September mit Brad Falchuk für das Licht, die Torte, das Make-Up u.v.m. verantwortlich zeichnete. Auch, äh, sehr interessant.

Hailey Baldwin passierte diese Woche ein ganz klassischer Insta-Fauxpas. Sie stalkte heimlich eine Fanseite ihrer Erzfeindin Selena Gomez, die sieben Jahre in einer On-/Off-Beziehung mit ihrem Gatten Justin Bieber war, und klickte dann aus Versehen auf "folgen". Upsi! Fuck! Scheiße! Zwei Sekunden später "entfolgte" sie der Seite schon wieder, entschuldigte sich sogar beim Betreiber "Sorry, verklickt." Niedlich, oder? Ich meine, das kennt doch fast jeder – dass man mal aus einem Mischung aus Neugier und Langeweile die Ex des neuen Lovers ausspioniert …

Blöd nur, wenn einem dabei der Finger ausrutscht und man aus Versehen ein "Like" unter ein Urlaubsfotos aus dem Jahr 2013 haut … Peinlich!

Entlobung nach dickem Klunker 

Auch Paris Hilton dürfte gerade schwer genervt von ihrem eigenen Instagram-Account sein, denn auf dem wimmelt es vor Angeberfotos von ihrem fetten Verlobungsklunker und euphorischen "Bride  to be"-Postings. Tja, und nun? Ist die Verlobung mit Chris Zylka nach elf Monaten schon wieder gelöst. Schöner Mist …

Lena Meyer-Landruth hat vor allem mit Insta-Mobbing zu kämpfen. Gerade machte sie mit einem Foto von sich vor einem Spiegel aufmerksam, auf dem alle möglichen Beleidigungen und Erniedrigungen gekritzelt waren, denen sie täglich im Netz ausgesetzt ist. "Go kill yourself" oder "Du bist eine Schande" waren da zu lesen. Also völlig geisteskranker Mist, der eindeutig aus der Feder frustrierter, neidischer Hater stammt. In ihrer neuen Single "Thank you" (die – Achtung, Diss! – meiner Meinung nach hart von Justin Biebers "Sorry" abgekupfert ist, aber naja …) bedankt sich Lena nun aber sogar bei ihren Hatern, weil diese sie stärker gemacht hätten. Das ist schön für sie, denn abmelden kommt ja heutzutage aus PR-technischen Gründen für einen Popstar gar nicht mehr in Frage. Aber dafür kriegt man ja online ab und zu auch mal ein bisschen "Love" und "Likes". Das Lebenselixier eines jeden Millennial.

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