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Tierschutz: Abszesse und Kannibalismus: Das Leid der Schweine für billige Würstchen

Entzündete Beulen, tote Tiere im Stall und Maden in Wunden: Mit erschütternden Bildern haben der TV-Sender La Sexta und die Tierschutzorganisation Animal Equality in Spanien einen Schweinemast-Skandal aufgedeckt. Die Wurst kommt auch in deutsche Supermärkte.

Viele der Schweine weisen Abszesse und Eingeweidebrüche, so genannte  Hernien, von extremer Größe auf.

Viele der Schweine weisen Abszesse und Eingeweidebrüche, so genannte  Hernien, von extremer Größe auf.

Die Tierschützer von Animal Equality haben schon viel bei ihren Undercover-Recherchen erlebt. Doch was die Aktivisten gemeinsam mit dem spanischen TV-Sender La Sexta bei einem Schweinemastbetrieb in Alhama de Murcia zu sehen bekommen, ist selbst für sie unglaublich. 

In dem Stall, der Schweine für Cefusa, ein Unternehmen der Fuertes-Gruppe, mästet, herrschen unfassbare Zustände. In Mültonnen gammeln Kadaver von Schweinen, Maden haben sich eingenistet. Die Tiere haben viele Verletzungen, teilweise haben sie Entzündungen. Auch hier nisten bereits Fliegen und Maden in den Wunden. "Unsere Aufnahmen dokumentieren Kannibalismus; seit Tagen ohne Futter, beginnen die Schweine jene noch lebenden Artgenossen zu essen, die vor Schwäche nicht mehr aufstehen können", so die Tierschutzorganisation Animal Equality über die Recherchen. "Die hygienische Zustände sind gravierend: Viele der Tiere stehen tief in ihren eigenen Exkrementen. Tote, verwesende Schweine liegen zwischen den lebenden Tieren.“ Auch große Abszesse und Eingeweidebrüche beobachten die Tierschützer.


Skandal in der Schweinemast

"Der Zustand der Tiere verbietet den Transport zum Schlachthof, da aufgrund dieses Zustands sowohl das Wohlergehen der Tiere als möglicherweise auch die öffentliche Gesundheit gefährdet sind", so der Tierarzt Ignacio Mercadal, der einen Bericht über die Zustände verfasst hat. Die Undercover-Bilder liefen im Rahmen einer Dokumentation am Sonntagabend auf dem TV-Sender La Sexta in Spanien.

Der Fall schlägt Wellen bis nach Deutschland. Denn Ohrenmarken der Tiere machen klar: Der Betrieb liefert für ElPozo. Eine Marke, die Verbraucher auch in Deutschland kaufen können. Unter der Marke ElPozo verkaufen Edeka, Rewe und Amazon Chorizo und auch Schinken. 

Die Tierschutzorganisation Animal Equality wurde 2006 in Spanien gegründet, recherchiert aber inzwischen auch in vielen anderen Ländern. In der Vergangenheit sorgte die Organisation mit Recherchen zur Entenmast, zu illegalem Hundefleisch und zu Pelzfarmen in Asien für Aufsehen.

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kg
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.