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Erstaunte Kunden: Warum blieben die Regale bei Edeka leer? Das Rätsel ist gelöst

Leere Auslagen statt prall gefüllter Regale. Mit dem Online-Film "#Vielfalt" der Agentur Jung von Matt setzt Edeka ein eindringliches gesellschaftliches Statement und wirbt für mehr Toleranz.

Die leeren Regale in einer Hamburger Filiale von Edeka

Statt Wein aus Argentinien, Käse aus Frankreich oder Couscous aus Marokko nur gähnende Leere. Knapp zwei Wochen ist es her, dass der Edeka-Markt in der Hamburger Hafencity alle Produkte ausländischer Herkunft aus seinen Regalen nahm. Botschaften wie  "So leer wären unsere Regale ohne Ausländer", "Dieses Regal ist ohne Vielfalt ziemlich langweilig“ oder "Unsere Auswahl kennt heute Grenzen" wiesen die Kunden darauf hin, dass es sich dabei nicht um einen Lieferengpass handelte, sondern etwas mehr dahinter stecken musste. Es wurde viel spekuliert. Doch was genau der Hintergrund der Aktion war, dazu wollte sich weder Edeka noch deren Werbeagentur Jung von Matt zu äußern.

Bis jetzt. Die Filiale war einen Tag lang Drehort für einen neuen Online-Werbefilm. Es ging darum, die authentische Reaktion von Menschen zu zeigen, die in den Regalen ihres Supermarkts nur noch Lebensmittel aus Deutschland finden und offensichtlich die sonst gewohnt Vielfalt beim Einkauf vermissen. So denn auch der Name der Kampagne: #Vielfalt

Edekas Anti-Rassismus-Kampagne

Und damit scheint das Unternehmen einen Nerv getroffen zu haben. "Hier ist ja nichts da, was wir sonst essen", so eine ältere Dame ratlos in dem Film. Doch. Vereinsamte Kartoffelklöße, Tortenböden und Würstchen - und eine Botschaft: Deutschland wäre ärmer ohne Vielfalt. 

Ideengeber ist die Hamburger Werbeagentur  Jung von Matt, die bereits für Edeka Spots wie  #Heimkommen , #Zeitschenken oder zuletzt zur Grillsaison #HerrenDesFeuers virale Erfolge feierten. Nun also auch #Vielfalt.

Doch es geht dem Unternehmen auch um die Vielfalt in den eigenen Reihen. "Vielfalt bedeutet für Edeka auch, dass im Verbund 351.500 Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammenarbeiten, die hier Anerkennung, Wertschätzung und Förderung erfahren - unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Alter oder sexueller Orientierung", heißt es in einer Mitteilung. Und so endet dann auch der Spott: "Wir lieben Vielfalt." 

tyr
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.