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Baguette, Naan & Co.: Brot aus aller Welt: Diese sechs Sorten sollten Sie kennen

Brot ist ein traditionelles Grundnahrungsmittel, das bereits in der Steinzeit verspeist wurde. Welche Vielfalt sich über die Jahrtausende entfaltet hat, erfahren Sie hier.

Sauerteigbrot, Deutschland  Pausenbrot, Abendbrot, Brotzeit, brotlose Kunst, Broterwerb - Brot spielt in der deutschen Ess- und Alltagskultur eine entscheidende Rolle. Trifft man einen Deutschen, der längere Zeit im Ausland gelebt hat, dann kommt auf die Frage, was er am meisten vermisst hat, häufig die Antwort: deutsches Brot. In südlichen Ländern wird vor allem Weizen zur Brotherstellung verwendet. In Deutschland setzt man vermehrt auf Roggen und Dinkel. Im Deutschen Brotregister stehen derzeit über 3.200 unterschiedliche Brotspezialitäten. Die Sauerteigbrote aus Roggen, Dinkel und Weizen schmecken nicht nur besser als Weizenbrot, sondern halten auch noch länger satt. 

Sauerteigbrot, Deutschland

Pausenbrot, Abendbrot, Brotzeit, brotlose Kunst, Broterwerb - Brot spielt in der deutschen Ess- und Alltagskultur eine entscheidende Rolle. Trifft man einen Deutschen, der längere Zeit im Ausland gelebt hat, dann kommt auf die Frage, was er am meisten vermisst hat, häufig die Antwort: deutsches Brot. In südlichen Ländern wird vor allem Weizen zur Brotherstellung verwendet. In Deutschland setzt man vermehrt auf Roggen und Dinkel. Im Deutschen Brotregister stehen derzeit über 3.200 unterschiedliche Brotspezialitäten. Die Sauerteigbrote aus Roggen, Dinkel und Weizen schmecken nicht nur besser als Weizenbrot, sondern halten auch noch länger satt. 


Seit der Steinzeit wurden Hafer und Gerste zu Mehl vermahlen, gewässert und vermutlich gekocht oder gebacken, um das Mehl genießbar zu machen. Bereits bei den Neanderthalern wurden Spuren von Wildgerste gefunden, die offenbar erhitzt worden waren. 

Revolutioniert wurde das Brotbacken durch zwei Dinge: die eine war der Bau von Backöfen, die zweite war die Entdeckung, wie Hefen wirken. Lässt man den ungebackenen Brotteig stehen, sorgen die in der Luft vorhandenen Hefen für eine Gärung. Erst war es vom Zufall abhängig, später lernte der Mensch die Hefen zu steuern. Und ihm gelangen immer bessere Brote. Die Methode der Sauerteiggärung ist Jahrtausende alt und wird heute noch angewendet.

Grundlegend aber gilt, man unterscheidet zwei Arten von Broten: gesäuertes Brot, das mithilfe von Sauerteig oder Hefen hergestellt wird und dadurch seine lockere Konsistenz bekommt. Oder ungesäuertes Brot, das ohne Zusatz von Hefen gebacken wird. Oft als Fladenbrot.

Und auch verschiedenes Getreide spielt beim Brot eine Rolle. Erst so kommt eine Vielzahl an Brotsorten zustande: Weizen, Dinkel, Kamut oder Roggen werden dafür von fein bis grob gemahlen und auch spezielle Zutaten wie Kürbis- oder Sonnenblumenkerne verleihen einem Brot ein Alleinstellungsmerkmal.

International gilt Deutschland als das Land, in dem die meisten Brotsorten gebacken werden. Grund dafür ist die Getreidevielfalt. Welche Brotsorten darüber hinaus in anderen Ländern verzehrt werden, erfahren Sie in folgender Bilderstrecke.

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