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USA: Frau verklagt Restaurant, weil eine "gefährliche" Lasagne ihr Leben versaut hat

Seit einem Restaurantbesuch in Chicago leidet eine Frau an körperlichen Schmerzen und seelischen Qualen. Und das alles nur wegen einer Lasagne.

Lasagne

Achtung, Lasagne! Sie könnte gefährlich sein

Beim Besuch eines italienischen Restaurants denkt man sich eigentlich nichts Böses. Man setzt sich an einen Tisch, wirft einen Blick in die Speisekarte und entscheidet sich für ein Gericht. So hat sich die US-Amerikanerin Theresa Thomas wohl ihr Mittagessen in der Osteria Ottimo in Chicago vorgestellt. Doch es kam alles ganz anders, und jetzt verklagt Thomas das Restaurant auf 50.000 Dollar Schmerzensgeld. Was war passiert?

In der Anklageschrift steht, dass Thomas mit ihrem Mann zu Mittag essen wollte und eine Lasagne bestellte. Als der Kellner das Essen brachte, legte Thomas ihre linke Hand in ihren Schoss, nahm mit der rechten Hand die Gabel und berührte die Lasagne, die mit Fleisch, Käse und Marinara-Sauce zubereitet wurde. Das berichtet die "Chicago Tribune".

Als die Gabel Kontakt mit der Lasagne aufnahm, sei die kochend heiße Marinara-Sauce ohne Vorwarnung von der Lasagne auf Theresa Thomas' linke Hand gelandet. Das führte dazu, dass die Hand verbrühte und eine große Verbrennung nach sich zog. 

Die Lasagne war zu heiß

Die Begründung für die Klage: Die Osteria Ottimo sei verantwortungslos in der Zubereitung solch eines heißen und gefährlichen Gerichts vorgegangen. Sie hätten die Lasagne vorher abkühlen müssen, die Kellner instruieren, nicht so ein heißes Gericht zu servieren und Thomas warnen sollen, dass ihr Essen heiß und gefährlich sei.

Das Restaurant hätte Thomas außerdem davon in Kenntnis setzen müssen, dass die Marinara-Sauce aus der Lasagne schießen könnte. Thomas Anwalt schreibt in der Abschrift weiter, dass Theresa seit dem Vorfall an großen körperlichen Schmerzen und seelischen Qualen leide. Deshalb könne sie auch nicht arbeiten. Aus all diesen Gründen fordert Theresa Thomas vom Restaurant 50.000 US-Dollar Schmerzensgeld. 

Das Restaurant hat sich zur Klage übrigens nicht geäußert. Es ist aber nicht der erste Vorfall dieser Art.

1994 bekam eine 79-jährige Großmutter zwei Millionen US-Dollar zugesprochen, nachdem sie McDonald's verklagt hat. Als sie einen Kaffee beim Drive-Thru kaufte, kippte sie das heiße Getränk über ihren Schoss und erlitt Verbrennungen.

Ob Thomas das Schmerzensgeld vom Gericht zugesprochen wird, bleibt abzuwarten.

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