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Gemüse & Obst: Kraut aus der Werkstatt

Was für ein Kohl! 80 Millionen Köpfe ernten sie jedes Jahr hoch oben im Norden, in Dithmarschen.

Da kann Hubert Nickels wählerisch sein: Den Weißkohl für sein Sauerkraut kauft er bei einem Biobauern, und mit der guten Ware geht er sorgfältig um. Wenn in seiner Krautwerkstatt die hellgrün schimmernden Vitaminbomben in Millimeter-breite Streifen gesäbelt sind, lässt Nickels sie nicht in Silos – so macht es die Industrie –, sondern abgefüllt in Gläsern gären, eine Woche lang. Da bleiben all die wertvollen, gesunden Inhaltsstoffe erhalten.

Den leckeren Stoff gibt es im Sechserpack, er kostet 15 Euro plus Versand. Verblüffend: Die Freunde unseres vermeintlichen Nationalgerichts sitzen nicht nur in Deutschland, auch aus Ungarn rufen sie an, faxen von Sardinien, wenn dort die Vorräte zur Neige gehen.

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