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stern-Rezept: Makrele: Makrele muss man mögen

Die Makrele ist zwar das Model unter den Fischen, aber sie braucht keine große Show. Grätenfrei ist sie etwas für zarte Zungen. Und so bereiten Sie sie am besten zu.

Von Bert Gamerschlag

Die Makrele wird von Ästheten angebetet. Verglichen mit dem Hering ist sie zudem fleischiger und deutlich weniger grätig.

Die Makrele wird von Ästheten angebetet. Verglichen mit dem Hering ist sie zudem fleischiger und deutlich weniger grätig.

Man kann sie räuchern oder einlegen - die Makrele ist nicht nur bildschön, sondern auch vielseitig zuzubereiten. Zum Beispiel auf dem Grill mit Stachelbeersauce.

So gelingt Makrele mit Stachelbeeren

Zutaten:

1/4 Liter nicht zu reife Stachelbeeren
Weißwein
1 EL zerlassene Butter
Muskat
Cayennepfeffer
Zucker
Salz und Pfeffer
Makrelenfilets
Sojasauce
Zitrone
Ahornsirup

Zubereitung:

Stachelbeeren putzen, in wenig Weißwein (Topfboden bedecken) kurz weich kochen und durch ein Haarsieb streichen. Mit der zerlassenen Butter verrühren und mit etwas Muskat, Cayennepfeffer, Zucker und Salz würzen. Diese Sauce funktioniert auch mit Kiwi!

Die Makrelenfilets salzen, pfeffern und über mäßig heißen Kohlen pro Seite 2 bis 3 Minuten garen, am besten im Fischkorb. Das Fischfleisch dabei mit einem Lack aus Sojasauce, Zitrone und Ahornsirup pimpen.

Die Fische an einer warmen Stelle des Grills kurz nachziehen lassen und auf vorgewärmten Tellern mit der Stachelbeersauce servieren.

Dazu schmecken frisch gestampfte Kartoffeln mit Butter, ein Couscous oder frisches, kurz mitgegrilltes Baguette, mit etwas Olivenöl beträufelt.

Mehr zu unserem Autor Bert Gamerschlag und seinen Rezepten und Kochtipps finden Sie zum Beispiel hier. Und wie Sie frischen Fisch erkennen, erklärt er Ihnen in diesem Video.

Was man mit Makrelen noch so alles anstellen kann, lesen Sie im aktuellen stern auf Seite 102.

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